Australien – Tag 12
Sydney, zweiter Tag
Sydney stellt für uns wieder einen neuen Entfernungsrekord dar: 16636 Kilometer bis zur kleinen Pappnase. So weit waren wir noch nie getrennt. 🥺 Und die Zeitverschiebung Australien-Ostküste nach Deutschland beträgt +8 – +10 Stunden (Winter-/Sommerzeit). Viel extremer geht es nicht mehr. Seit wir unser kleines Penthaus/Appartment/AirBnB/Zimmer im City Budget Hotel im Stadtteil Darlinghurst bezogen haben, überlegen wir, ob wir ihm einen Hotel-Tipp geben sollen beziehungsweise weiterempfehlen können. Weil, eigentlich finden wir die Bude auf dem Dach mit der großen Terrasse und der fantastischen Aussicht echt cool…
City Budget Hotel
… allerdings liegt das Hotel im Stadtteil Darlinghurst. Um Darlinghurst zu beschreiben, bemühen wir mal Google: […]Darlinghurst ist ein trendiges, lebhaftes Innenstadtviertel mit Cafés, eleganten internationalen Restaurants und intimen Cocktailbars. Die Oxford Street ist ein Treffpunkt der LGBT-Szene; hier gibt es Nachtclubs mit lauter Musik sowie stilvoll restaurierte Bars. […]
„LGBT-Szene“. Und das sieht man deutlich. Das ist der Knackpunkt. Selbst auf Straßenschildern findet man Regenbogenfarben.
Früher® ist man mit diesem Thema ganz entspannt umgegangen, vor allem als Kölner hat man ein Herz für Menschen, die anders leben wollen. Wir sind ja das beste Beispiel – wer reist schon mit Pappnase durch die Welt? 😄 Niemand hat einen Aufriß darum gemacht, ob man schwul, lesbisch oder whatever ist. Heute, mit dem ganzen Firlefanz um dieses Thema nervt es nur noch. Selbst sowas schönes wie ein Regenbogen hat seine Unschuld verloren. Uns geht das auf den Sack!
Deshalb schreiben wir jetzt auch erst über unsere Bude in Darlinghurst. Wer damit klar kommt, überall auf die ach so bunte LGBT-Regenbgen-Agenda hingewiesen zu werden, dem kann das Penthouse im City Budget Hotel empfohlen werden.
Darling Harbour
Der Darling Harbour steht dem Viertel am Sydney Opera House, welches uns gestern so begeistert hat, in nichts nach. Alles super-sauber, gepflegt, modern und ein Fest für die Augen. Wir fühlen uns gleich wohl und nicht nur das – wir sind beeindruckt. In der Mecca Bah nehmen wir ein paar Drinks und laufen entlang des schönen Piers bis kurz hinter die Crown Towers, als wir plötzlich den Bogen der berühmten Sydney Harbour Bridge sehen. Okay, uns ist gar nicht bewusst gewesen, dass die beiden Häfen auch über Land miteinander verbunden sind. Wir beschließen, den Pyrmont-Teil des Darling Harbour zu erkunden und dann hinüber zur Opera mit einer Fähre zu fahren.
Der Pyrmont-Teil ist unserer Meinung nach nicht sonderlich spannend und so fahren wir ab dem Fähranleger Pyrmont Bay unter der Harbour Bridge hindurch (sehr cool 😃), vorbei am Lunar Park zum Circular Quay.
Circular Quay Wharf
Die Fähre kostet nur ein paar wenige Euro. Wieviel ganz genau wissen wir im Moment noch gar nicht, weil wir durch auflegen der Kreditkarte bezahlt haben und die Gebühr für die Fähre noch nicht abgebucht wurde.
Im Wahlburgers essen wir einen leckeren Burger und genießen die Aussicht und den Sonnenuntergang. Sagten wir schon, dass Sydney echt schön ist? 😋 Ein paar Meter neben dem Burger-Restaurant liegt ein kleiner Souvenirladen, der Salz- und Pfefferstreuer anbietet, in die wir uns schon tags zuvor verguckt haben. Diesmal nehmen wir sie mit. Scheiß‘ drauf, wir hätten uns später geärgert, es nicht getan zu haben.