Australien – Tag 18
Roadtrip Tag 5, Port Augusta -> Coober Pedy
Die Nacht im Motel war nicht die Beste. 30 Meter hinterm Motel verläuft die Eisenbahn. Und die fährt hier auch Nachts. Und die Züge sind wie die LKW – seeeeehr lang. Und laut. Keine Ahnung, woher die die guten Bewertungen haben – mit rechten Dingen geht das auf jeden Fall nicht zu! 😅
Ab ins Outback!
Kurz hinter Port Augusta beginnt das Outback offiziell. Ein Grund, zu feiern. Und wenn man feiert, macht man das in ordentlicher Kleidung. Also gönnen wir unserem 333 PS starken Wegbegleiter noch mal eine Wäsche. Die vielen Fliegen des Vortages stehen ihm nicht. Eine saubere Nase muss unser Gefährt ja haben, falls wir ihm eine Pappnase aufsetzen wollen. 
253 Kilometer
Man sollte bei einer Fahrt in die verlassene Landschaft des australischen Hinterlandes an jeder sich bietenden Möcglichkeit tanken, denn Tankstellen sind sehr rar. Vom Rastplatz Glendambo, wo wir tanken und unser Roadtrip-Frühstück zu uns nehmen, zur nächsten Tankstelle, sind es schlappe 253 Kilometer! 😳
Wer hat die Längsten? 
Ganz klar, die Australier. Der Neid sei mit ihnen. Wir gönnen es ihnen aber auch – sogar die große Pappnase. Denn wer hat, der hat und darf es auch zeigen. Den Allerlängsten präsentiert uns ein Trucker kurz vor unserem Tagesziel an der Ausfahrt einer Mine. Der großen Pappnase bleibt der Atem stehen. Er kann im Vorbeifahren nur noch „da, da, da!“ stammelnd auf das Ungetüm zeigen. Die hübscheste Pappnase versteht und legt eine Vollbremsung hin.
Unser Wegbegleiter mit der glänzenden Nase steht noch nicht ganz, da ist die großen Pappnase schon mit der Kamera aus dem Auto gesprungen – ohne die Tür zu schließen. 😅
Coober Pedy
Gegen 16:00 Uhr sind wir am Ziel des heutigen Tages – der Minenort Coober Pedy. Hier hat es im Sommer gerne mal Temperaturen von über 50 Grad. Dehalb haben die Bewohner/Minenarbeiter vor der Erfindung der Klimaanlage ihre Wohnungen unter die Erde verlegt. Das kann man auch heute noch erleben, man braucht sich nur in eines der Hotels einmieten, welches unterirdische Zimmer anbietet. Das Desert Cave Hotel ist so ein Hotel. Heute sind alle Höhlenzimmer schon belegt, aber wir buchen beim Einchecken für den Rückweg gleich eins. 😋
Wie es sich für eine Opal-Minen-Stadt anbietet, gibt es in Coober Pedy natürlich ein- oder zwei Säcke voll Geschäfte mit Opal-Schmuck. Während die große Pappnase mit Drohnie 2.0 ein Foto vom Coober Pedy Hollywood-Style Schriftzug machen will, wird die hübscheste Pappnase wie magisch von einem dieser Opal-Schmuckläden angezogen. 😅
Leider liegt der Coober Pedy Hollywood-Style Schriftzug in einer Flugverbotszone, also packt die große Pappnase Drohnie 2.0 wieder ein und läuft schnell in den Opal-Schmuckladen, um das Schlimmste zu verhindern.
Er war zu spät. Die hübscheste Pappnase steht schon mit großen Augen vor einer geöffneten Präsentations-Box mit Opal-Schmuck… 😆
Restaurant Big Winch 360
Auf der gleichen Anhöhe, in Sichtweite des Coober Pedy Hollywood-Style Schriftzug, befindet sich das Restaurant Big Winch 360. Man kann hier zum Sonnenuntergang hervorragend sitzen und den Tag ausklingen lassen – so wie wir es natürlich tun.