Aufstehen, Frühstücken, Drinks am Pool, Drinks im Pool, Mittagessen, wieder Drinks am Pool, Drinks im Pool, Abendessen, in der Strandbar-Lounge relaxen und abends spät ins Bett – das war ziemlich präzise unser Tagesablauf der nächsten zwei Tage. 😅
Aufstehen, Frühstücken, Drinks am Pool, Drinks im Pool, Mittagessen, wieder Drinks am Pool, Drinks im Pool, Abendessen, in der Strandbar-Lounge relaxen und abends spät ins Bett – das war ziemlich präzise unser Tagesablauf der nächsten zwei Tage. 😅
Am zweiten Tag nutzten wir den hoteleigenen Shuttle-Service, um uns am Nachmittag nach Downtown Dubai shutteln zu lassen. Wir hatten uns schon im Vorfeld via „Get your Guide“ Tickets für die 124., 125. und 148. Etage des Burj Khalifa gebucht. Der Vorteil der Tickets war, dass man die Warteschlangen an der Sicherheitskontrolle umgehen durfte. Vor der Auffahrt gab es in persönlicher Atmosphäre noch Datteln und Tee, dann ging es hoch auf die 148. Etage. Die 148. Etage ist die höchste öffentliche Etage des Burj und entsprechend spektakulär. Allerdings gibt es keine Aussichtsplattform, dafür jede Menge Schicki-Micki.
Wir fanden, das ganze Special-Ticket-Gedöns lohnt sich nicht. Der Burj ist SO HOCH, dass man den Unterschied zwischen der 148. und 125. Etage kaum wahrnimmt. Zudem hat die 125. Etage wenigstens die Aussichtsplattform.
Nach dem Burj haben wir uns noch die Dubai Fountain im Dunkeln angesehen. So spektakulär der Burj auch ist und definitiv ein „Must see“ ist; die Dubai Fountain – vor allem Abends – fanden wir schöner. Na ja, wir waren frisch verliebt und da ist so ein romantisches Fontänchen mit Musik und Licht-Show natürlich immer schön. ☺️
Die ganze Atmosphäre abends auf der Plaza am Burj ist überhaupt toll.
Die Dubai Mall ist natürlich auch spektakulär und pompös, aber im Endeffekt „nur“ eine riesige Mall.
„Ich habe eine Woche Kinderfrei-Urlaub, hast du Lust zu verreisen?“
Mit diesen Worten fing alles an. Obwohl wir uns schon 20 Jahre zuvor kennenlernten und zwischenzeitlich viel zu selten voneinander hörten, waren wir zu diesem Zeitpunkt erst wenige Wochen zusammen. Was liegt also näher, als gleich mal eine Woche in Urlaub zu fliegen? Immerhin trennen sich statistisch gesehen, die meisten Paare zu Weihnachten oder – im Urlaub. 😅
Wie sich schnell herausstellte, waren wir auch im Urlaub höchst Kompatibel miteinander. Unterbrochen von zwei Tagestrips am 7.8. und 10.8. nach Dubai, haben wir uns hauptsächlich zwischen Hotelzimmer, Restaurant und dem klimatisierten(!!!) Pool bewegt – was bei 45 Grad im Schatten auch sehr leicht fällt. An den Strand konnte man nur mit Schuhen, der Sand war kochend heiss und das Meer hatte Badewannen-Temperatur. 😅
Unser Hotel, das Ajman Saray war klasse. Das Essen war toll, das Personal war unglaublich bemüht und wahnsinnig freundlich. Wünsche wurden augenblicklich erfüllt – wie in 1001 Nacht. An den Liegen am Pool brauchten wir nur eine Klingel betätigen und – ZACK – hatten wir neue Drinks. Das Zimmer war ein Traum. Tolle Aussicht, ein wahnsinnig bequemes Bett, eine Regenwalddusche und selbst von der Badewanne hatte man einen Blick aufs Meer. Herrlich.
Sechs Stunden Flug, Zwei Stunden Zeitverschiebung. Tausend Schmetterlinge im Bauch. Der A380 ist ein beeindruckendes Flugzeug. Man glaubt bis er tatsächlich abhebt nicht, dass dieser Klotz fliegen kann. 😅
Zum Glück war der Service während des Fluges klasse und das Entertainmentsystem bot jede Menge Abwechslung – wir waren schon echt Aufgeregt. Wir waren beide noch nie in Dubai und hatten keine Ahnung, was uns erwarten würde.
Gegen 0:30 Uhr Ortszeit verließen wir den Flughafen und als sich die großen Glasschiebetüren vor uns öffneten, hatten wir das Gefühl, jemand haut uns ein riesengroßes, feucht-heißes Handtuch ins Gesicht – ein Gefühl, dass wir während unseres Urlaubs jedesmal hatten, wenn wir von den klimatisierten Taxis & Gebäuden ins Freie traten. Echt krass.
Wir fuhren mit einem kleinen Van ins knapp 30 km entfernte Adjman, wo unser Hotel lag. Dort hatte man ursprünglich ein Zimmer im 5. Stock für uns vorgesehen, wir wollten jedoch so hoch wie möglich und so landeten wir dann in einem unglaublich schönen Zimmer im 11. Stock mit toller Aussicht auf die beleuchteten Pools.
Unsere erste gemeinsame Reise. Spontan. Kurzentschlossen. Typisch. Damals reisten wir noch ohne Pappnasen und doch hatten wir viel Blösinn im Kopf und sogar schon unser heutiges Ritual der Hotelzimmer-Bild-Widmung „erfunden“.