Abreisetag. Obwohl wir uns hier wohlgefühlt haben und Doha seine schönen Ecken hat – gecatcht hat uns Doha nicht so richtig. Die Stadt ist sicher, wir haben uns nie unwohl gefühlt, die Menschen sind nett , das Essen gut und es gibt genug zu erleben, aber würde es uns hier wieder und wieder hinziehen, wie zum Beispiel nach New York? Neee. Trotzdem: Doha werden wir in positiver Erinnerung behalten.
Die Nationalbibliothek Katars
Um Punkt 12:00 Uhr checken wir aus dem Hotel aus. Wir deponieren unsere Taschen, setzen uns ins Foyer und die hübscheste Pappnase beginnt – während die große Pappnase an diesem Post schreibt – damit, sich Hotels für unser nächstes Ziel anzuschauen. Warum wir noch keins gebucht haben? Ganz einfach: beim Visa der großen Pappnase ist sein zweiter Vorname nicht eingetragen und die deutsche Botschaft des nächsten Landes antwortet auch nicht auf unsere eMail. 😏
Also bereiten wir uns darauf vor, eventuell abgewiesen zu werden und zunächst ein Nachbarland zu besuchen, von wo aus wir das Visa neu beantragen werden.
Die Nationalbibliothek Katars ist – wie zu erwarten – sehr beeindruckend. Drunter macht man es in den Ländern rund um den Persischen Golf wohl auch nicht. 😄 Sehr amüsant finden wir die beiden Aufzüge. Der eine fährt wie eine Mischung aus Schaukel und Zahnradbahn zwischen den Etagen, beim Anderen hat man sich wohl gedacht: „Hey, wir bauen jetzt einfach mal den langsamsten Aufzug der Welt!“. Dafür haben beide aber immerhin keine Decke – irgendwie cool.
Um 19:30 Uhr holen wir unser Gepäck im Hotel und fahren zum Flughafen. Tschöööh Doha, es war nett mit dir.