Extraterrestrial Highway
Auf der Suche nach intelligentem Leben auf der Erde
Gibt es intelligentes Leben auf der Erde? Wer die Jahre der Corona-Blödemie erlebt hat, mag daran zweifeln. Also machen wir uns auf die Suche nach extraterrestrischem Leben. Und wo sonst kann man damit besser beginnen, als im nördlich von Las Vegas gelegenen Bereich rund um die sagenumwobene AREA 51?
1. Ziel: E-T- Fresh Jerky
Unser erstes Ziel gilt dem 133 Meilen entfernten E-T- Fresh Jerky, einer kleinen Hütte am Highway 93. Das E.T. Fresh Jerky ist eine witzige Bude. Wie der Name schon sagt, verkauft man hier eigentlich Trockenfleisch. Aber irgendwie scheint der eigentliche Geschäftszweck in den Hintergrund getreten zu sein, denn man muss schon genau hinsehen, wenn man neben dem ganzen Alien-Zeug auch ein paar Tüten Trockenfleisch finden will. Egal – das E-T- Fresh Jerky ist einen Halt wert – schon alleine wegen der schrulligen Verkäuferin, die vollkommen spaßbefreit nicht versteht, dass die große Pappnase einen Spaß machte, als er fragt, ob man mit dem AREA 51 – Security Pass den Hochsicherheitsbereich der AREA 51 betreten darf. 🤪
2. Ziel: ET Highway Rest Area
Nur knapp einen Kilometer weiter findet man am ET Highway Rest Area das berühmter „Extraterrestrial Highway“ – Schild. Ein sehr hohes Schild. Also SEHR hoch. Wir denken, man hat es auf so hohe Stelzen gestellt, damit es nicht mit Aufklebern versaut wird. Aber irgendwie schaffen es trotzdem noch irgendwelche Spaßvögel ihre Sticker in luftiger Höhe zu befestigen. Oder sind es Aliens gewesen, die aus ihrem UFO heraus, einen Sticker aufs Schild gepappt haben? 😳
Wie auch immer – wir haben das Glück, ein unbeklebtes Schild vorzufinden. Man hat es wohl erst kürzlich ausgetauscht, wenn man sich ältere Fotos im Internet anschaut.
3. Ziel: Little A’Le’Inn, Rachel
Weitere 62 Kilometer weiter landen wir am Little A’Le’Inn, Rachel, das ähnlich schrullig ist, wie das Fresh Jerky. Little A’Le’Inn ist ein Motel-Bar-Restaurant-UFO-Museum-Whatever. 😅 Was auch immer – es ist lustig und ebenfalls einen Besuch wert.
Der Besitzer des Little A’Le’Inn will die große Pappnase zunächst eigentlich erstmal töten, weil die große Pappnase ein Foto des „UFO-Self Parking“ – Schildes mit der Drohne gemacht hat. Komisch, dass man sich über Drohnen so aufregt, wo hier doch viel seltsamere Flugobjekte herumschwirren. 😳😋
Na ja, nachdem die große Pappnase erklärt hat, was er macht, war die Sache mit dem Töten auch erledigt und die Stimmung sehr entspannt und freundlich – ist auf Dauer auch besser, wenn man seine potentiellen Kunden am Leben lässt. Das gilt übrigens für terristische UND extraterristische Kunden.
4. Ziel: Mail Box Rd & Area 51 Road (Theoretisch)
Die Area 51 road oder auch Groom Road geht an dieser Stelle vom Extraterrestrial Highway ab. Dort findet man auch irgendwo die Mail Box Rd mit dem legendären Briefkasten. Wir können beides LEIDER nicht besuchen, weil wir uns komplett verschätzt haben, wieviel Zeit wir für den Trip benötigen. Mist.
Egal, beim nächsten Mal Vegas Baby! 😎
5. Ziel: Alien Research Center
Die Zeit reicht allerdings noch fürs Alien Research Center. Sollte man sich auch angesehen haben. Jede Menge Alien-Gedöns in einem Hangar-Ähnlichen Gebäude. Wer auf Tinnef steht: Go for it! Wir finden es witzig. Und für ein paar Fotos ist das Alien Research Center allemal gut.
Boulder City
Wieder zurück in Boulder, lassen wir den Abend bei ein paar Drinks, Tacos und Burger ausklingen. Wir mögen die lässige Atmosphäre im Jack’s Place. Im März bei über 20 Grad noch im T-Shirt bei Live-Musik draußen in der Sonne sitzen zu können, ist genau unser Ding.