Glasgow
Schottland - Tag 10
Das wird der vermutlich kürzeste Post unseres Schottland Trips. Glasgow haut uns nicht so aus den Schuhen wie Edinburgh. Wir haben Glasgow allerdings auch nur ein paar Stunden besucht. The Hidden Lane hätten wir gerne besucht, leider haben die Geschäfte dort früh geschlossen und wir hätten vor geschlossenen Geschäften gestanden. Viele potentiell sehenswerte Orte liegen weit auseinander. Glasgow hat scheinbar eine lebendige Straßenmusiker-Szene. Zumindest haben uns die Musiker, die wir sahen und hörten sehr sehr gut gefallen. Ein ziemlich junges Mädel hat unserer Meinung nach sogar Star-Potential gehabt. Krasse Stimme. Wir haben auch zwei deutsche Musiker getroffen, die mit ihrem Piano auf Tour waren. Und einen Trompeter, der SO GUT war, dass wir vermuteten, dass er Profi-Musiker ist. Wir haben ihn natürlich angequatscht – die Vermutung war richtig.
Princes Square Shopping Centre
Richtig richtig gut hat uns das Princes Square Shopping Centre gefallen. Sehr schick. Und wir haben dort im Zizzi sehr lecker gegessen. Tolle Pizza. Die Glasgow City Chambers, das Rathaus/die Verwaltungsbehörde von Glasgow ist von innen wegen seiner Architektur sehenswert. Lustig waren das Hakenkreuz-Mosaik im Boden der Eingangshalle. Im diesbezuzüglich psychopathischen Deutschland hätte man mindestens den kompletten Boden rausgerissen, vermutlich sogar gleich das ganze Gebäude gesprengt. 😄
Vor den Glasgow City Chambers steht die Statue von Robert Burns, einem Poet und Lyriker. Gut. Nichts besonderes. Das Bemrkenswerteste an der Statue ist das Verkehrshütchen auf dem Kopf…
Reiterstatue des Duke of Wellington
… denn eigentlich ist die Reiterstatue des Duke of Wellington seit Mitte der 80er bekannt für das Verkehrshütchen. Die Stadt lässt die witzige Kopfbedeckung regelmässig entfernen, doch unbekannte setzen dem Duke immer wieder ein Hütchen auf. Die Glasgower haben Humor. Das gibt 10 von 10 Pappnasen für vorbildliches Unangepasstsein. 😁
Glasgow Necropolis
Der Friedhof ist wirklich einen Besuch wert. Nicht tagesfüllend, aber wenn man in Glasgow ist, eigentlich ein „Must“. Wir würden ihn beim nächsten Mal abends bei Sonnenuntergang besuchen – insofern er dann noch geöffnet ist. Die Atmosphäre dürfte toll sein. Apropos „geöffnet“: Die Glasgower schließen wohl gerne früh – selbst die neben dem Friedhof liegende Glasgow Cathedral. Hätten wir gerne gesehen, war aber schon zu. Doof. Man sollte auch der Cathedral ein Verkehrhütchen aufsetzen.
Die Glasgow Subway
Für die größte Pappnase war auch die U-Bahn ein Highlight Glasgows. Sie wurde schon 1896 eröffnet und war damals nach den U-Bahnen in London und Budapest das drittälteste U-Bahn-System der Welt. Und das sieht man an ihrer Größe, beziehungsweise daran, dass die U-Bahn-Wagen ungewöhnlich klein sind. Niedlich. Die sich gegenüber sitzenden Passagiere stoßen fast mit den Knien aneinander. 😄
Absolut genial und simpel zu verstehen ist das Netz der U-Bahn. Es besteht aus zwei Ringen. Im einen Ring fahren die Bahnen im Uhrzeigersinn, im anderen Ring gegen den Uhrzeigersinn – keep it simple.
Hmm… So richtig kurz ist dieser Post jetzt doch nicht geworden. 😅