Guten Morgen Williams…
und hallo Barringer Krater und Sedona!
Das Frühstück im Americas Best Value Inn fällt im Vergleich zum Rest stark ab. 😅 Eigentlich kann man es sich getrost schenken und lieber eines der vielen Restaurants auf der Mainstreet in Williams besuchen.
Bevor wir Richtung Barringer-Krater aufbrechen, machen wir noch ein paar Fotos und hinterlassen unseren Pappnasen-Sticker an der Glasbaustein-Fassade des Canyon Club auf der Mainstreet. Unser erster Halt gilt dem Starbucks in Flagstaff. Auch wenn so ein Kaffee im Starbucks nicht günstig ist, dient er der größten Pappnase als Lebensversicherung. Was sind da schon 6 Dollar? 😋
Barringer-Krater
In der Schlange der Kasse am Barringer-Krater (der mit knapp 29€ pro Person happig ist), erleben wir eine Situation, die typisch für die USA ist. Ein Militär-Veteran – erkennbar an der Kappe mit dem Emblem seiner damaligen Einheit – läuft mit seiner Frau an uns vorbei, um sich in die Schlange einzureihen, als ein Mann vor uns ihm die Hand reicht und „Thank you for your service“ sagt. Ähnliche Erlebnisse haben wir in der Vergangenheit schon oft erlebt. Unabhängig davon, wie man über das Thema „Army“ denkt – Irgendwie cool, dass man den Veteranen diesen Respekt entgegen bringt..
Den Barringer-Krater kann man sich mal anschauen, ist auch wie immer alles toll gemacht, aber der Eintrittspreis ist um mindestens 50% überzogen, finden wir. Vor allem die große Pappnase hat sich den gewiss nicht kleinen Krater irgendwie noch größer vorgestellt.
Sedona
Vom Barringer-Krater bis nach Sedona sind’s 74 Meilen bzw. knapp 1,5 Std. Fahrt. Sedona haben wir schon lange auf unserer Bucketlist, aber irgendwie hat’s nie gepasst. Jetzt ist es soweit. Sedona. Endlich.
Schon die Fahrt nach Sedona ist klasse. Noch kurz vor dem Oak Creek Vista denkt man sich: „Der liebe Gott hat die USA mit einer wirklich schönen Landschaft bedacht“, und ab dem Oak Creek Vista – Point tut sich plötzlich eine Aussicht auf, die uns kurz hat sprachlos werden lassen. Wir haben versucht es zu filmen und fotografieren – sinnlos, es wirkt nicht wie im Original. Das Thema gilt übrigens auch für das wunderschöne Sedona. Es ist so schön in Sedona, aber es in Bildern festzuhalten gelingt uns nicht. Man sollte schon selber herkommen – es lohnt sich!
Phoenix. Irgendwie.
Morgen wollen wir nach Cave Creek und in den Saguaro National Park, also machen wir uns zum Sonnenuntergang auf den Weg ins 117 Meilen entfernte Phoenix. Die Strecke führt über einen ziemlich hohen Gebirgszug mit tollen Aussichten und lässt sich gut fahren, so dass wir schon knapp zwei Stunden später an unserem Motel für die Nacht ankommen, dem La Quinta Inn im nördlichen Phoenix. Um es kurz zu machen: Wir hatten schon schlimmere Motels in den USA. Würden wir nochmal ins La Quinta Inn gehen? Nur wenn sich nichts besseres findet. 😅