Im Motel 6 in Hurricane einen Pappnasen Sticker aufs Bild gepappt, vom Südtor zum Osttor nochmal durch den Zion Nationalpark gefahren, den Coral Pink Sand Dunes State Park von außen angeschaut, ein bisschen durch Kanab geschlendert und im Iron Horse Restaurant einen leckeren Burger gegessen, danach 225 Meilen (362 Kilometer) nach Boulder gefahren und in der Boulder Dam Brewing Co. bei Live Musik KEIN Bier getrunken. Das wars für diesen Tag.
EIN Pappnasen Sticker für ZWEI Motels
Da wir im hervorragenden Motel 6 in Santa Fe dummerweise vergessen haben, einen Pappnasen-Qualitäts-Sticker hinter unser Lieblings-Bild zu kleben, machen wir das jetzt halt hier im Motel 6, Zimmer 218 in Hurricane, denn als wäre es ein Zeichen, hängt hier das gleiche Bild wie in Santa Fe. 😃
Coral Pink Sand Dunes
Vom Ost-Eingang des Zion Nationalparks fahren wir ab Mont Carmel über den Highway 89 Richtung Kanab. Auf der rechten Seite steht irgendwann ein Schild mit der Aufschrift „Coral Pink Sand Dunes State Park“. „Na ja“ denken wir uns, „warum nicht?“ und biegen ab. Vielleicht entdecken wir ja was Neues, was noch nicht jeder irgendwie kennt. Und in der Tat, die Coral Pink Sand Dunes sehen wirklich gut und spannend aus – vorallem, weil man dort wohl durch die Dünen brettern kann, aber da wir vor ein paar Tagen ja schon in den Dünen von White Sands waren, ist uns die Erkundung von Kanab heute wichtiger. Die 15 Dollar Eintritt machen uns die Entscheidung leichter. Beim nächsten mal gönnen wir uns den Spaß aber.
Kanab
Kanab liegt im Bundesstaat Utah und hat knapp 5000 Einwohner, die ihren Ort liebevoll als „Little Hollywood“ bezeichnen. Und das kommt nicht von ungefähr, denn hier (und der landschaftlich tollen Umgebung) wurden schon viele berühmte Hollywood Filme gedreht. Heute stehen an der Hauptstraße von Kanab Erinnerungstafeln an Stars, wie zum Beispiel John Wayne, Gregory Peck, Sammy Davis Jr., Frank Sinatra, Clint Eastwood, Maureen O’Hara, Dean Martin, Roy Rogers und Ronald Reagan, die allesamt in der schnuckeligen Parry Lodge wohnten. Wir entdecken beim Rumschlendern das Iron Horse und essen zwei leckere Burger im wie ein Saloon aus einem alten Western gestylten Restaurant.
Boulder
Boulder haben wir schon 2021 „entdeckt“. Damals waren wir noch mit der kleinen Pappnase unterwegs. Es ist ein kleiner, malerischer Ort am Hoover Damm, 26 Meilen südlich von Las Vegas. Die hübsche Pappnase hat uns von unterwegs aus ein Zimmer im Lake Mead Inn reserviert – nicht ahnend, dass wir dort 2021 schon unsere erste Nacht aus Florida kommend verbrachten.
Auch diesmal gefällt uns das Lake Mead Inn sehr gut. Wir haben diesmal zwar kein Zimmer mit direktem Blick auf den See bekommen, aber der Balkon, ein großer, mindestens 50 Zoll messender Fernseher, das große Zimmer und das bequeme Bett entschädigen uns für die fehlende See-Aussicht. Das Lake Mead Inn ist ein glatter Motel-Tipp für den Raum Las Vegas.
Nachdem wir die Taschen ins Zimmer 311 in den 3. Stock gebracht haben, machen wir uns nochmal auf, um im historischen Zentrum von Boulder – genauer in der Boulder Dam Brewing Co. bei lauter und nicht besonders guter Live Musik KEIN Bier zu trinken. 😄 Das lag aber weniger an uns, als am Kellner, der es uns wohl übel nahm, dass wir uns an den Tisch setzen, ohne dass er ihn vorher abwischen konnte. Nach ca. 30 Minuten des Wartens war uns das zu doof und wir gehen wieder. Netter Schuppen, aber der Kellner und die Musik waren eh nicht so der Bringer.