Wow, was für ein Erlebnis.
Vor knapp 7 Monaten sind wir an den Niagara-Fällen gewesen, wir sind also gespannt wie Nachbars Lumpi, wie sich die Iguazú-Wasserfälle im Vergleich schlagen. Und um es gleich zu sagen: Sie blasen dich beide weg. Keiner von beiden ist besser oder schlechter – beide sind gigantisch und das in jeder Hinsicht.
Beste Reisezeit: unsere Reisezeit
Nun muss man sagen, dass wir auch die beste Reisezeit für einen Besuch der Iguazu-Wasserfälle erwischt haben, denn von Dezember bis März führt der Iguazu das meiste Wasser.
Welche Seite sollte man besuchen?
Für uns ist klar: Brasilien! 😃
Okay, wir haben uns die argentinische Seite auch nicht angesehen, aber für uns machte die brasilianische Seite mehr Sinn, denn:
- Sagt schon ein brasilianisches Sprichwort, dass Argentinien zwar die Fälle hat, aber Brasilien hat die Aussicht. Und das stimmt.
- War uns die Lauferei auf der argentinischen Seite bei den Temperaturen zuviel.
- Der wichtigste Grund: Brasilien verlangt pro Person 15€ Eintritt, Argentinien 42€ (Stand Februar 2025)
Also sind wir für das gesparte Geld lieber lecker essen gegangen. Wir finden 42€ überzogen und es kann kaum besser sein als auf der brasilianischen Seite.
Im Park, direkt an den Wasserfällen steht das Hotel das Cataratas, welches wir uns nur von außen angeschaut haben und von dem wir von Florida-Klaus (Grenzenlos Leben) wissen, dass es wirklich wahnsinnig toll sein soll. Man kann dann auch nachts an die Wasserfälle – bei Vollmond sicher ein Erlebnis!
Den Abend lassen wir bei ein paar Hamburgern und Bier in der gemütlichen Cerveza Patagonia – Refugio Iguazú und anschließend im Pool ausklingen. Ein guter Tag.
Ein bescheidener Tipp…
Tipp: Bis zum Nationalpark sind wir mit unserem Mietwagen gefahren. Wir haben uns übrigens VIP-Tickets gekauft, um mit dem ersten parkinternen Bus an die Wasserfälle zu fahren. 99% der Besucher sind schon an der vorletzten Station ausgestiegen, um an den gesamten Fällen vorbeizulaufen, um am Schluss des ca. 2,7km langen Weges an die Hieghlights (Garganta do Diabolo und die Plattform im Garganta do Diabolo) zu gelangen. Wir sind allerdings bis zur letzten Station durchgefahren, haben die Highlights bis auf eine Handvoll Menschen schön leer vorgefunden und sind den Weg an den Wasserfällen vorbei in die andere Richtung zurückgegangen. Würden wir genau so jederzeit wieder machen.