Jaipur -> Neu Delhi
Der Kreis schließt sich.
Es hätte ein beneidenswert langweiliger und ruhiger Tag werden können – wäre da nicht der indische Verkehr und unser Taxifahrer. 😆
Wir starten um 10:00 Uhr am Holiday Inn, Jaipur und stecken unserem enttäuschend dreisten Fahrer der letzten drei Tage im Vorbeigehen die angeblich aufgelaufenen Parkkosten in Höhe von 400 Rupie (umgerechnet 4€) zu. Es sind allerdings HÖCHSTENS 200 Rupien, die wir zahlen müssten. Hey, wir saßen mit im Auto, wenn wir geparkt haben! 😄 Schon wieder ein Abzock-Versuch. Dabei haben wir ihm an jedem der drei Tage 5€ Trinkgeld – was einem halben Tageslohn entspricht – gegeben. Die große Pappnase hält ihm – bevor er ihm seine 400 Rupie gibt – noch das Handy mit der Translator-App vors Gesicht, um sicherzustellen, dass er versteht, wie erbost und enttäuscht wir sind. Plötzlich will der kleine, hinterhältige Kerl kein Geld mehr. Ihm ist wohl jetzt erst aufgefallen, dass wir wissen, dass er uns übers Ohr hauen will. Doch die große Pappnase steckt ihm mit abschätzigem Blick das Geld zu. Wenn der kleine Mann sowas wie Ehre hat, sollte er sich jetzt gedemütigt fühlen. 😄
Hotel Four Points by Sheraton schon wieder
Da schließt sich der Kreis. Vor 14 Tagen, am 21. Juni sind wir in Indien angekommen und als Start-Hotel haben wir uns das Four Points by Sheraton ausgesucht. Morgen verlassen wir Indien wieder und unsere letzte Nacht verbringen wir wieder im Hotel Four Points. Ist halt auch ein schönes Hotel.
Der Fahrer, der uns nach Delhi bringen soll, hält schon nach knapp einer Stunde Fahrt vor so einem drittklassigen Schnellstraßen-Restaurant. Wir fragen warum (vorallem die hübsche Pappnase ist sofort auf Puls 😄) – obwohl wir die Antwort natürlich kennen – und er sagt knapp: „Lunch“. Oh man. Wir sind gerade erst losgefahren. Wir hatten vor einer Stunde noch ein Breakfast. Wie plump und dumm kann man es eigentlich noch versuchen? 😤 Jetzt platzt es auch aus der großen Pappnase einigermaßen laut und deutlich heraus und wir fahren schnell weiter. Kurz vor Neu-Delhi versucht er es aber nochmal. (Ab wann ist es erlaubt, Taxifahrer zu verhauen?) Er faselt was von: „Tea“ und „15 Minuten“ und wir erklären ihm, dass er das gerne machen kann, er ist ja jetzt auch schon 3 Stunden gefahren, aber er macht aus uns auch diesmal keine Kaffefahrt-Opfer. Dafür hat er spätestens JETZT sein Trinkgeld verspielt. Mal ehrlich, WIR zahlen doch die Fahrt?! Sollte er UNS nicht fragen, ob wir mit einer Pause einverstanden sind? Oder ticken wir da nicht richtig?
Kurz vorm Hotel verpasst er auch noch die Ausfahrt, die hübsche Pappnase weist ihn darauf hin, wir fahren auf der Schnellstraße 600 Meter gegen die Fahrtrichtung – cool, haben wir das auch mal erlebt 🤪 – und fünf Minuten später sind wir an unserem heutigen Ziel.
Wie zu Anfang gesagt: So viele Worte für eine einfache, 245 Kilometer lange Taxifahrt, die man in einem Satz hätte abhandeln sollen.
Die Begrüssung Hotel war sehr freundlich. Man erinnerte sich noch an uns. Ist das gut oder schlecht? 😅 Wir bestellen sofort unseren Fahrer für den Transfer zum Flughafen und wünschen uns Vishwa Deep. Meine Fresse, war das ein langweiliger Post. 😂
Wir fragen im Four Points nach einem ruhigen Zimmer und dürfen zwischen zweien wählen. Wir entscheiden uns für Raum 410 - eine gute Wahl! 😃 Memo: Einen Raum im 4er-Block wählen. Ruhig, ab vom Schuss.