Nur ein kurzer „Hüpfer“ von knapp 2,5 Std. und schon sind wir an unserem nächsten Ziel angekommen – auf der (angeblichen) Trauminsel Bali. Ob an den Gerüchten was dran ist, werden wir in der kommenden Woche selbst feststellen können.
Singapur bereitet uns zum Schluss mit „Jewel“ im Changi Airport nochmal einen würdigen Abschluss. Genau genommen ist es ja der Rain Vortex, der mit über 40 Metern Höhe größte Indoor-Wasserfall der Welt, der uns in seinen Bann zieht. Man, ist das Ding cool. Und das Drumherum erst! Absolut futuristisch. Klasse. Zum Verlieben. So müsste viel häufiger gebaut werden. Man findet aber auch eine Einkaufs-Mall und einen Freizeitpark im „Jewel“. Wir sagten es schon, oder? Singapur ist eine verdammt coole Stadt. ♥️
Auf dem Flug nach Bali kommen wir mit einem jungen, deutschen Pärchen ins Gespräch, welches in der Reihe hinter uns sitzt und dessen männlicher Part der hübschen Pappnase zu Anfang wegen der zu eng geschnittenen Sitzreihen sein Knie in den Rücken gedrückt hat. Die beiden reisen auch gerne und wir tauschen ein paar Erfahrungen aus und erhalten ein paar Tipps zu Neuseeland.
Der Immigration-Prozess am Flughafen Bali ist eine Katastrophe. Das liegt aber daran, dass der ganze Prozess schlecht gemacht ist – die hübsche Pappnase wäre beim Online-Prozess fast verzweifelt – und am Flughafen selber keine Hinweise zu finden sind. So verplempern wir viel Zeit mit sinnlosen, undurchsichtigen Abläufen. 😏
Endlich an unserem Zielort „Uluwatu“ angekommen, sind wir natürlich auf unsere Unterkunft gespannt. Hält sie, was die Fotos auf AirBnB versprechen?
Sie hält! 😊 Über das Umfeld sind wir zuerst enttäuscht. Sah nicht so prickelnd aus. Aber es ist ja schon dunkel. Mal abwarten, wenn es hell ist… Die Villa selbst ist cool. Stylisch, modern, im „Tulum-/Mexiko-Style“. Sehr nett. Bevor wir müde ins Bett fallen, wollen wir noch etwas essen. Direkt die Ecke rum gibt es ein mexikanisches Restaurant. Wenn schon Mexiko-Style, dann auch richtig! 😅
Memo: Wenn man auf „Visa on Arrival“ verzichtet und sich nervenverachtend dem Online-Prozess stellt, kann man am Flughafen die langen Schlangen vermeiden und einfach irgendwo dran vorbeilaufen, um sich direkt an den mittlerweile auf fast allen Flughäfen zu findenden, orwellschen Immigrations-Maschinen anzumelden. Pass drauflegen, möglichst doof in die Kamera grinsen, feddich. Das erfährt man nur nirgendwo, ist nicht ausgeschildert und wirkt einfach irgendwie chaotisch. Das bringt unsere in Deutschland auf Zucht und Ordnung konditionierten Gehirne natürlich ins Schwimmen. 😅
Wenn man auf "Visa on Arrival" verzichtet und sich nervenverachtend dem Online-Prozess stellt, kann man am Flughafen die langen Schlangen vermeiden und einfach irgendwo dran vorbeilaufen, um sich direkt an den mittlerweile auf fast allen Flughäfen zu findenden, orwellschen Immigrations-Maschinen anzumelden!