Heute gibt es gar nichtmal so viel zu berichten. Nicht, dass wir nichts erlebt hätten, aber irgendwie sagen die Fotos alles aus.
Swayambhu Stupa
Tempel geht ja immer. Und es gibt hier reichlich davon. 😅 Wir beginnen in der echt schönen, auf einem Hügel gelegenen Tempelanlage Swayambhu Stupa. Man kann dorthin auf zwei Wege gelangen: 1.) Über sehr steile und hohe 365 Stufen. 2.) „Hintenrum“ mit dem Auto, Fahrrad, Tretroller, whatever. 😅 Wir haben umgerechnet 1,25€ pro Person für den Eintritt bezahlt – absolut fair.
Auf der Tempelanlage sind die frechen Affen eine der Hauptattraktionen. Man sollte sein Eis auf jeden Fall nicht aus den Augen lassen. 😋 Witzig zu beobachten ist auch, wie die Affen über das Geländer der Haupttreppe herunterrutschen. Sehr lustig.
An einem der kleinen Geschäfte rund um die Haupt-Stupa hängen ein paar goldene Hakenkreuze rum, die unsere Blicke auf sich ziehen. Wir kommen mit den beiden extrem liebenswürdigen Besitzern des kleinen Ladens ins Gespräch und suchen für die kleine Pappnase ein Armband aus. ♥️
Von der Rooftop-Bar der Tempelanlage genießen wir bei zwei kühlen Drinks die Aussicht und schießen ein Pappnasen-Foto, bevor es die Haupttreppe hinunter zur nächsten Sehenswürdigkeit geht, dem:
Swayambhu Buddha Park
In der Tempelanlage sagte man uns zweimal, dass es bis zum Swayambhu Buddha Park nur ungefähr 10 Gehminuten sind. Nun ja, wir gehen mindestens 15 Minuten und waren nichtmal in der Nähe der Anlage. Der Nepalese an sich muss einen zügigen Schritt haben. Wir nehmen uns dann ein Taxi und selbst mit Taxi sind wir noch gute 3 Minuten gefahren. 😅
Heritage Rooftop Cafe am Durbar Platz
Vor dem Buddha Park schnappen wir uns ein Taxi und lassen uns für 500 Rupien (knapp 3€) zum Durbar Platz fahren. Die große Pappnase hat noch nicht jede Ecke erkundet. 😆 Jetzt ist es mit dem Durbar Platz aber so eine Sache. Man kann ihn über mindestens eine Seitenstraße und um die verschiedenen Pagoden-Tempel herum betreten. Über die beiden Haupteingänge (einer am Museum) müssen Nicht-Nepalesen allerdings saftige 1000 Rupien (6€) bezahlen. Als wir so am Museums-Eingang rumstehen und uns überlegen, ob wir den Eintritt nach gestern NOCHMAL bezahlen wollen, spricht uns ein älterer Guide in gebrochenem Deutsch an. Wir gucken doof, er hat sichtlich Spaß daran und erzählt uns ein bisschen was über sich. Sein Name ist Ranjan Nishra. Ranjan gibt uns noch zwei hilfreiche Tipps, wir bedanken uns herzlich und geben ihm ein paar Rupien als Dankeschön. Lieb sind die Nepalesen ja schon. Einer seiner Tipps ist das nahegelegene Heritage Rooftop Cafe. Gute Aussicht von der 5. Etage, aber wirklich cool ist die chillige Lounge und die selbstgemachte Mayonnaise, die uns mit ein paar Pommes gereicht wird. Kann man echt empfehlen!
Zurück zum Hotel fahren wir mit Hari, einem Taxifahrer mit eigenem Auto, den wir dann auch gleich mal für unseren morgen geplanten Trip nach Pokhrar buchen. Sein Angebot von 110€ ist einfach konkurrenzlos und wir verstehen uns gleich gut, auch wenn die gigantischen Büschel Haare, die aus seinen Ohren wachsen, sehr gewöhnungsbedürftig sind. 😅
Den Abend lassen wir wieder gegenüber unseres Hotels bei guter Musik, ein paar Drinks und einer wirklich leckeren Pizza im Calm Restro & Bar ausklingen.