Schottland
Edinburgh - Tag 1
Drei Wochen haben wir es seit unserer Rückkehr aus den USA/Kanada jetzt schon in Deutschland aushalten müssen. Höchste Zeit für ein neues Ziel. Und weil es dieses Jahr mit Nova Scotia (Neu Schottland) aufgrund des schlechten Wetters in Kanada nicht geklappt hat, schauen wir uns jetzt eben das Original an.
Edinburgh, oder auch schottisch-gälisch „Dùn Èideann“, ist bereits seit dem 15. Jahrhundert die Hauptstadt Schottlands und von Deutschland aus nur 75 Flugminuten entfernt. Also ein perfektes Ziel für einen Kurztrip – oder in unserem Fall auch einen etwas längeren Trip.
Wir schnappen uns unsere Taschen und sitzen um ganz entspannten 10 Uhr im Auto. Noch schnell das obligatorische Pappnasen-Foto machen und schon sind wir auf dem Weg zum internationalen Flughafen von Weeze.
Wir parken das Pappnasen-Mobil bei „Easy Airport Parking“. Das Shuttle wartet schon und 10 Minuten später sind wir bereits am Flughafen – perfekt.
Zum ersten Mal in Schottland
Um kurz nach 13 Uhr landen wir auch schon in Edinburgh. Wir reisen nur mit Handgepäck und dementsprechend schnell sitzen wir auch schon in der Straßenbahn, welche uns vom Flughafen direkt in die Innenstadt bringt. Uns fällt als erstes mal wieder auf, wie sauber, modern und gepflegt nicht nur die Straßenbahn ist, sondern auch das Gewerbegebiet und die Infrastruktur, die außen am Fenster vorbeizieht. Wir ziehen mal wieder Vergleiche mit Deutschland…
Schon aus der Straßenbahn heraus machen wir erste Fotos. Wir mögen Edinburgh schon jetzt und können kaum erwarten, die Stadt zu erkunden.
Nur noch schnell in unserem Gästehaus für die nächsten zwei Tage einchecken und schon machen wir uns auf den Weg ins Zentrum.
Tolles Wetter und Dudelsäcke bis zum Abwinken
Von der Straßenbahnhaltestelle St. Andrew Square spazieren wir vorbei am Hotel „The Balmoral“, wo J.K. Rawling im Jahr 2007 die letzten Zeilen zum Buch „Harry Potter und die Heiligtümer des Todes“ schrieb, zum Scott-Denkmal und zur National Gallery of Scotland, über die lange Treppe hoch zur Royal Mile, der berühmten Einkaufsstraße zwischen Edinburgh Castle und Holyrood Palace.
Am Restaurant „Luckenbooths“ genießen wir das wuselige Treiben und die Atmosphäre, ein paar Drinks und eine Kleinigkeit zu essen. Gegenüber, am Baum vor der St. Giles Cathedral geben zur Freude der vielen vorbeiziehenden Touristen aus aller Welt abwechselnd ein paar Musiker ihre Stücke zum Besten. Edinburgh hat was!
Ein Stück weiter, die Royal Mile herunter, steht an der Ecke zur Cockburn Street ein Dudelsackspieler, den wir mit Geld bestechen, für die hübscheste Pappnase das Lied „Du bes die Stadt“ von den Bläck Fööss zu spielen, welches im Original ein schottisches Lied namens „Highland Cathedral“ ist.
Über die Cockburn Street laufen wir zum Pub „The Booking Office“, wo wir zu den letzten Sonnenstrahlen ein paar Drinks nehmen seltsame asiatische Touristen beobachten, die auf der Straße wohl ein paar Fotos für Instagram schießen.
Nice to know (nicht nur für die hübscheste Pappnase 😋)
„Edinburgh“ spricht man korrekt SO aus: