Unsere erste gemeinsame Reise. Spontan. Kurzentschlossen. Typisch. Damals reisten wir noch ohne Pappnasen und doch hatten wir viel Blösinn im Kopf und sogar schon unser heutiges Ritual der Hotelzimmer-Bild-Widmung „erfunden“.
Unsere erste gemeinsame Reise. Spontan. Kurzentschlossen. Typisch. Damals reisten wir noch ohne Pappnasen und doch hatten wir viel Blösinn im Kopf und sogar schon unser heutiges Ritual der Hotelzimmer-Bild-Widmung „erfunden“.
Sechs Stunden Flug, Zwei Stunden Zeitverschiebung. Tausend Schmetterlinge im Bauch. Der A380 ist ein beeindruckendes Flugzeug. Man glaubt bis er tatsächlich abhebt nicht, dass dieser Klotz fliegen kann. 😅
Zum Glück war der Service während des Fluges klasse und das Entertainmentsystem bot jede Menge Abwechslung – wir waren schon echt Aufgeregt. Wir waren beide noch nie in Dubai und hatten keine Ahnung, was uns erwarten würde.
Gegen 0:30 Uhr Ortszeit verließen wir den Flughafen und als sich die großen Glasschiebetüren vor uns öffneten, hatten wir das Gefühl, jemand haut uns ein riesengroßes, feucht-heißes Handtuch ins Gesicht – ein Gefühl, dass wir während unseres Urlaubs jedesmal hatten, wenn wir von den klimatisierten Taxis & Gebäuden ins Freie traten. Echt krass.
Wir fuhren mit einem kleinen Van ins knapp 30 km entfernte Adjman, wo unser Hotel lag. Dort hatte man ursprünglich ein Zimmer im 5. Stock für uns vorgesehen, wir wollten jedoch so hoch wie möglich und so landeten wir dann in einem unglaublich schönen Zimmer im 11. Stock mit toller Aussicht auf die beleuchteten Pools.
Barcelona war der Geburtstags-Trip für die hübscheste Pappnase. Nachdem unser erster gemeinsamer Urlaub in Dubai so schön war und wir Gefallen am gemeinsamen Reisen gefunden hatten, war es fast schon logisch, dass wir zur nächsten Gelegenheit wieder op Jöck gehen wollen.
Und diese Gelegenheit bot sich nur wenige Wochen nach unserem Dubai-Trip anlässlich des Geburtstags der hübschesten Pappnase. So sprangen wir also am 28.10.2017 ins Auto und machten uns auf den Weg nach Eindhoven. Wir übernachteten eine Nacht im NH Hotel Koningshof und ließen uns morgens früh mit dem Taxi zum nahegelegenen Flughafen fahren. Am Sonntag, den 29.10.2017 um 7:05 Uhr starteten wir dann nach Barcelooona. (Bitte den Song dazu denken 😋)
Nach zwei Stunden Flug landeten wir in Barcelooona (bitte den Song dazu denken 😋), schnappten uns ein Taxi und düsten ins „Grupotel Gran Via 678“ – im Zentrum von Barcelooona (bitte den Song dazu denken 😋). Das Hotel war toll und würden es glatt wieder besuchen (wir erinnern uns lediglich schwach an kleinere „Probleme“ mit dem Bett… 😋).
Da wir nur zwei volle Tage in Barcelooona (du weißt schon… 😋) hatten, stürzten wir uns auch gleich ins Getümmel, um die Stadt zu entdecken.
Zunächst stolperten wir vor unserem Hotel in unsere erste gemeinsame Demo – diesmal noch passiv. 😋 Hintergrund war eine Sezession Kataloniens von Spanien.
Wir schlenderten zuerst in der näheren Umgebung herum, bevor wir eine Sightseeing-Tour mit einem Hop on, hop off – Bus unternahmen, um uns einen Überblick über Barcelooona (😋) zu verschaffen. Sehr schön war der Parc Güell, wo wir unter anderem einen Künstler mit Riesen-Seifenblasen bestaunten und Salamander-Schlüsselanhänger kauften.
Die Sagrada Familia haben wir uns geschenkt. Zu viele Menschen, unendliche Schlangen und zu wenig Zeit. Beim nächsten mal dann…
Wir hatten wohl nur Augen füreinander und haben noch viel zu wenige Fotos gemacht, aber gegen Abend landeten wir irgendwie am „Barceloneta Beach“, wo wir im Sand sitzend die noch warme Sonne genießen konnten. Als wir den Strand hinunter schlenderten, fanden wir an der Strandpromenade ein hippes Restaurant im Orient-Style, wo wir ein paar Drinks und einen Hamburger aus Kobe-Fleisch nahmen, der genauso einfach und ohne Schnick-Schnack, wie unfassbar lecker war.
Damit und mit einem knapp 4km langem Spaziergang zurück zum Hotel endete der erste Tag in Barcelooona (😋) auch schon.
Hotel Eindhoven
Hotel Barcelona
Mega Kobe-Burger gegessen
Man kann sich in Barcelona viel ansehen. Unser Problem: wir haben nicht mehr viel Zeit. Genau genommen nur noch diesen Tag, denn morgen früh geht schon unser Flieger.
Also schnappen wir uns einen sehr sympathisch wirkenden Rikscha-Fahrer, der witzigerweise auch noch aus Bayern kommt und lassen uns auf den „Montjuïc“, den westlich gelegenen Berg Barcelonas fahren. Wir haben nicht gewußt, was wir unserem Rikscha-Bayern damit antun… 😅
Tapfer und durch unsere Anfeuerungsrufe motiviert, tritt er uns den steilen Berg hinauf bis zur Festung Montjuïc. Auf dem Weg zur Festung stoppen wir an der „Anella Olímpica“, dem Stadion der Olympischen Sommerspiele 1992. Noch schnell ein Selfie und dann kann unser Bayer mit den strammen Waden die Abfahrt ins Tal genießen. 😅
Wir nehmen hinab ins Tal die „Telefèric del Puerto“, die Seilbahn, die uns in bis zu 70m Höhe gemütlich hinunter in den Hafen bringt. Coole Sache – lohnt sich!
Weil die Temperaturen in Barcelona selbst Ende Oktober noch ziemlich warm sind und uns das Anfeuern unseres tapferen Bayerns echt angestrengt hat (😋), zischen wir auf der Terrasse des Telefèric del Puerto, dem Restaurant „Terraza Miramar“ erstmal ein paar Drinks und genießen die tolle Aussicht.
Im Hafen angekommen, schlendern wir weiter zum Denkmal „Monument a Colom“, einem Denkmal für Christoph Kolumbus, das in Richtung USA zeigt – yeah! 🤠🇺🇸. Natürlich fahren wir auch hoch zur Aussichtsplattform in 60 Metern Höhe.
Weiter geht es über die Flaniermeile „La Rambla“. Den „Mercat de la Boqueria“, die berühmte Markthalle an der La Rambla, verlassen wir nach wenigen Minuten wieder wegen: zu voll.
Wir streifen vor allem Abseits der La Rambla durch die schönen kleinen Gässchen der Altstadt und landen zufälligerweise natürlich auch in einem Desigual Shop… 😄
Langsam bricht der Abend an und wir finden ein gemütliches Restaurant, wo wir den tollen Tag und unseren Kurztrip ausklingen lassen, bevor wir uns vorbei am „Plaça de Catalunya“ auf den Weg zum Hotel und vor allem zu unserem Bett machen.
Barcelona ist toll. Eine geile Stadt. Unbedingt eine Reise wert. Vielleicht kommen wir wieder her – dann gerne auch ein paar Tage länger.
Austragungsort der Olympiade 1992
Festung
Seilbahn über den Hafen
Kolumbus-Denkmal
Flaniermeile
Berühmte Markthalle
Schöner Platz mit Brunnen
Frauen... 😋
Restaurant mit Dachterrasse