General Sherman -> Death Valley
Unendliche Weiten & Lisa lässt's krachen.
Simone und ich haben am 21.8.2019 auf unserem Rückweg von Page nach Las Vegas am Grand Canyon einen Sternenhimmel sehen können, wie man ihn sich nicht vorstellen kann.
So viele, klare, helle und funkelnde Sterne haben wir noch nirgendwo gesehen. Die Milchstraße lag fast greifbar plastisch über uns und wirkte wie ein Teppich aus unendlich vielen Sternen.
Mit unseren iPhones konnnte man das nicht einfangen.
Wir wollten uns so einen Sternenhimmel diesmal -2021- natürlich auch wieder anschauen, und besonders Lisa zeigen.
Das Death Valley ist einer der beiden dunkelsten Orte der USA – perfekt zum Sternegucken.
Leider war es bei uns ziemlich diesig. 🥺
Oben auf dem Zabriskie Point war der Himmel aufgerissen und einigermaßen klar, aber an den Sternenhimmel am Grand Canyon reichte es nicht heran – schade für Lisa.
Frühstück bei 49 Grad 😅
Wer hat nicht zumindest schon vom Album „The Joshua Tree“ mit einem seiner bekanntesten Songs „I Still Haven’t Found What I’m Looking For„ (https://youtu.be/e3-5YC_oHjE) gehört?
Ich habe ja schon lange gefunden, wonach ich gesucht habe, aber dazu gleich mehr. ☺️
Viele – vielleicht die Meisten – denken, der Joshua Tree auf dem LP-Cover steht im Nationalpark Joshua Tree, doch weit gefehlt, der echte Baum steht bzw. stand nahe dem Death Valley und ist zu einer kleinen Pilgerstätte für Fans aus der ganzen Welt geworden – zumindest für diejenigen, die den Ort finden konnten, denn das ist gar nicht so einfach.
Der Baum vom LP-Cover war wohl über 200 Jahre alt und mittlerweile gestorben. 🥺
Aber nur unweit der Stelle wächst schon wieder ein Neuer – that‘s life! ☺️
NATÜRLICH haben sich auch die Pappnasen op Jöck hier verewigt und einen Eintrag in einem Heft, eine Pappnase und eine USA Fahne mit Widmung hinterlassen. 😅
(Zufälligerweise ist der 8. August der Geburtstag des U2-Gitarristen „The Edge“ – geiles Timing) 😅
PS: Die Fotos vom Albumcover haben Lisi und ich im Motel „Best Americas Value Inn“ in Thousand Oaks geschossen: https://pappnasen-op-joeck.de/l-a-san-francisco-thousand-oaks-ventura-beach/
Am Tag nach unserem Death Valley-Trip machten wir uns – frisch verlobt 🥰- auf den Weg Richtung Grand Canyon.
Ab Kingman fuhren wir wieder ein Stück der Route 66 bis Seligman, einem Ort, der auch im Disney Film „Cars“ honoriert wurde.
In Seligman hat sich bereits 1964 eine Deutsche namens „Lilo“ mit ihrem amerikanischen Mann, der in Wiesbaden bei der Army stationiert war, niedergelassen und ein erfolgreiches Restaurant mit typisch deutschem Essen eröffnet.
Wir haben die beiden kennengelernt und William(?) schenkte Lisa sogar einen Seligman-Pass mit persönlich eingetragenen Seligman-Stempel. 😄
Echt goldig die Zwei.
Zufälligerweise waren wir gerade da, als einer der Gäste ein Geburtstags-Ständchen bekam.
Weniger schön war die Geschichte, die uns die Besitzerin eines Souvenir-Shops in Seligman erzählte.
Sie ist Republikanerin und hat 2020 zur Wahl natürlich Trump-Supporter-Artikel angeboten.
Sie wurde von den Demokraten derart hart angegangen, beschimpft und sogar bedroht, daß sie keine Support-Artikel mehr anbot und auch einen Trump Stoffbären versteckte.
Naja, mittlerweile haben ja selbst viele Demokraten bemerkt, daß Biden eine Lachnummer ist. 😁
Seligman, Route 66
Boulder City
Unser Lieblings-Mexikaner in Las Vegas