Der Tag beginnt natürlich erstmal mit einem leckeren Frühstück und einer traumhaften Aussicht. Auf dem Nachbartisch entdeckte Simone ein „Blatt“, welches sich bei näherer Betrachtung als Gottesanbeterin entpuppte. Das war neben Gordon, dem Badezimmer-Gecko aber das einzige Krabbeltier, das uns im Hotel begegnete.
Nach dem Frühstück nahmen wir erstmal unseren Mietwagen von Asimi in Empfang, der uns das Auto ins Hotel brachte. Nachdem wir Asimi zurückgebracht haben, machten wir uns auf den Weg nach Nungwi, im Norden der Insel.
📌 Ein Tipp am Rande: IMMER den Tankstand checken! Man bekommt auf Sansibar wohl gerne mal komplett leere Autos vermietet. 😅
In Nungwi versagte im Wirrwarr der kleinen Sträßchen und fehlenden Straßennamen das Navi komplett. Wir landeten dann irgendwie in der ZaVa Bar – einer urigen kleinen Strandbar. Eigentlich könnte man das Kapitel „Nungwi“ hier jetzt schon schließen, weil wir nach einem kleinen Strandspaziergang die Nase voll hatten, denn in der Nebensaison fallen alle Strandverkäufer über die wenigen Touristen her. Die Jungs & Mädels sind dabei sehr clever und bleiben immer freundlich, aber auch hartnäckig, wenn man nicht klare Kante zeigt.
Auf dem Weg nach Nungwi gerieten wir in eine der berüchtigten Verkehrskontrollen. Und weil der Fahrstil auf Sansibar so wild ist, ist erstmal die große Pappnase gefahren – ohne Permit. Das macht sich in einer Verkehrskontrolle natürlich nur so medium gut und würde in Deutschland zu mindestens 100 Jahren Gefängnis führen, nicht aber auf Sansibar. 😄
So schoben wir dreissig Dollar rüber bzw. warfen sie auf Geheiß des Polizisten ins Gebüsch und schon durfte die große Pappnase weiterfahren – richtig gelesen, damit niemand der anderen Polizisten merkt, dass wir einen Deal gemacht haben, sollten wir nichtmal den Fahrer wechseln, obwohl die hübscheste Pappnase wenigstens eine Permit hatte. 😂
So liebe ich das, so könnte ich leben.
Weiter ging es über Chakwa und Paje zum Dongwe Beach Restaurant, das auf einem malerischen, langen Steg im Meer steht. Leider war das Hotel, zu dem das Beach Restaurant gehört, in der Nebensaison geschlossen (was hier wohl häufig vorkommt), so dass wir dann weiter über den abenteuerlichen „Sunset Beach Track“ zum Sonnenuntergang gucken zu Kaes Funk Beach Bar gefahren sind.
Der Sonnenuntergang war malerisch, aber wie in Äquatornähe üblich – zu kurz.
MSR Cars & Scooter
Autovermietung
Kae Funk
Sunset Beach Bar




