Wir haben hier natürlich auch Armut gesehen.
Menschen, die in Wellblech-Hütten leben, während ein paar Meter weiter weitgereiste Touristen in klimatisierten PKW die Straße auf dem Weg zu den Sehenswürdigkeiten, oder zur nächsten coolen Bar entlangrauschen.
Wir haben unter anderem eine Frau gesehen, die ihre Habseligkeiten auf einem Fahrrad transportierte – an der Hand ein kleines Mädchen.
Wenn man sowas sieht, wird man demütig.
Wir Können uns wohl nur schwer vorstellen, was diese Menschen fühlen, wenn sie uns – im Vergleich unermesslich Wohlhabend, vollgefressen und gierig, das 800€ iPhone geringschätzend in der Tasche, nach dem nächsten Highlight ihre Straßen entlang schlendern sehen.
Wir haben in den letzten Tagen allergrößten Respekt für die Mexikaner empfunden.
Wir haben hier niemanden betteln sehen. Nie.
Sie stehen vor den nach allen Seiten offenen Restaurants und spielen Mariachi-Musik, bevor sie mit dem Hut um eine kleine Anerkennung bitten.
Oder sie flechten Armbänder und bieten sie an. Und wir haben sie immer fröhlich und freundlich wahrgenommen.
Wir mögen die Mexikaner, die wir treffen durften. ♥️
Uns bleiben noch zwei Tage in diesem Land.
Uns wird die Abreise schwerfallen. Und wir können kaum erwarten, irgendwann das „echte“ Mexiko kennenzulernen.