Neuseeland – Tag 16
Roadtrip Tag 14, Neuseeland, Nordinsel
Seit gestern Nachmittag sind wir auf der Nordinsel Neuseelands. 3569 Kilometer sind wir über die Südinsel geheizt. Nicht schlecht, wenn man bedenkt, dass die gesamte Südinsel von Nord nach Süd, nur knapp 1000 Kilometer lang ist. Auckland empfing uns warm, aber regnerisch. Jeder, mit dem wir in den letzten Wochen sprachen, sagte uns, dass die Südinsel wesentlich schöner wäre. Auch Ricard, den wir Mitte Juli in Kuala Lumpur treffen, sagt uns, dass wir mehr Zeit auf der Südinsel verbringen sollen.
Eine Übernachtung für lau.
Im Internet macht die Drury Motor Lodge einen guten Eindruck. Wir buchen ein Standard Studio – Zimmer mit Küche im oberen Stockwerk. Es macht auch bei unserer Ankunft alles einen ganz brauchbaren Eindruck. Wir buchen das Studio für zwei Tage, weil wir Auckland erkunden wollen. Im örtlichen Woolworths kaufen wir ein paar Lebensmittel und entdecken direkt nebenan ein extrem cool aussehendes Steakhaus im Cowboy-Style. Viel Holz, Stars & Stripes und im Eingangsbereich hängen Pferdesättel und Cowboy-Hüte – das nennen wir mal stilecht. 🤠
Wir beschließen, das Steakhaus am nächsten Abend zu besuchen. Leider wird uns das Schicksal einen Strich durch die Rechnung machen.
Am nächsten Morgen entdecken wir schwarzen Schimmel an der Decke über dem Esstisch. Und da hört dann der Spaß auf. 😅😏 Der asiatische Motel-Besitzer reagiert aber wirklich sehr souverän, als wir ihm vom Schimmel berichten und dass wir keine zweite Nacht im Motel übernachten wollen und berechnet uns für die Nacht nichts. Eigentlich sollte sowas selbstverständlich sein – war es früher auch, aber heutzutage ist solch ein Verhalten schon echt erwähnenswert. 😅
Mount Taranaki
Wir werfen unsere Pläne über den Haufen und fahren ins 348 Kilometer entfernte New Plymouth, um uns den äußerst fotogenen Mount Taranaki mal mit eigenen Augen anzuschauen. Schließlich ist der 2500 Meter hohe und schlafende Vulkan eine Instagram-Berümtheit und wurde sogar schon im Film „The last Samourai“ als Ersatz für den Mount Fuji missbraucht. 😄
LEIDER spielt uns das Schicksal auch diesmal übel mit, denn als wir am Berg ankommen, sehen wir… NIX! 😳😅 Der Racker hüllt sich geheimnisvoll in Wolken. So war das von den Wetterfuzzis aber nicht angekündigt! 😤😏 Na gut, wir bleiben eh für eine Nacht hier, vielleicht zeigt er sich ja morgen. Wir nutzen die Zeit also schonmal damit, die richtige Fotolocation zu finden. Wir entscheiden uns nach einigem Suchen für die Kent Road, Pembroke Road und die Te Rewa Rewa Bridge
Jetzt muss morgen nur noch das Wetter mitspielen…