Tagesprogramm-Zusammenfassung: Frühstück -> Stone Town -> Kamikaze-Region -> Mtende Beach -> Hotel.
Am Frühstück im Hotel führte trotz des straffen Programms kein Weg vorbei. Dazu war die Aussicht zu malerisch, das Essen zu gut und die Atmosphäre kaum zu übertreffen.
Nach circa 1-Stündiger Fahrt kamen wir in Stone Town an. Wir parkten am Darajani Souk, genau gegenüber des Stone Town Fischmarktes. Den wollten wir dann auch gleich durchqueren, um in die dahinterliegende Altstadt von Stone Town zu gelangen. Allerdings hat es unsere Nasen dermaßen aus den Schuhen gehauen, dass wir es nicht schafften, den Fischmarkt zu durchqueren. 😅
Unser erstes Ziel war das Zanzibar Coffee House mit seiner schönen Rooftop Terrasse und seinem angeblich so fantastischen Kaffee. Ich hatte ja insgeheim gehofft, die hübscheste Pappnase könnte hier einen Kaffee trinken, der selbst den Kaffee von unserem Hamburg Trip übertrifft. ALLERDINGS… hatte das Zanzibar Coffee House eine sehr ausgedehnte Mittagspause, so dass wir weiter durch die engen Gässchen schlenderten. Unnötig zu erwähnen, dass in den Gassen ein reges Treiben herrscht und unendlich viele Händler uns als potentielle Opfer ääh Kunden ansahen. 😅
Ein Hotel mit Bar und Pool auf dem Dach
Wir wollten aber weiterhin unbedingt auf eine der berühmten Dachterrassen mit Ausblick über Stone Town, daher steuerten wir das Maru Maru Hotel an. Wie immer war die Freundlichkeit der Menschen erschlagend. Uns wurde nicht einfach nur der Weg aufs Dach erklärt, nein wir wurden nach oben geführt. Ob man sich ein Trinkgeld erwartete, oder tatsächlich einfach nur freundlich war? Keine Ahnung, wir staunten auf jeden Fall nicht schlecht, auf dem Dach nicht nur eine Bar, sondern auch einen Pool zu entdecken.
Nach ein paar erfrischenden Drinks und die Aussicht genossen hatten, machten wir uns weiter auf dem Weg. In einer Ecke der Rooftop Bar erspähten wir ein kleines Waschbecken und wir wollten bei der Gelegenheit endlich klären, ob das Wasser auf der Südhalbkugel tatsächlich andersherum in den Abfluss läuft. Leider war das Ergebnis nicht eindeutig – deshalb müssen wir wohl nochmal nach Südafrika. 😋
Freddie Mercury!
Wir schlenderten weiter durch die schöne alte Festung mit Amphitheater, auf direktem Weg zu Freddie Mercurys Geburtshaus und Museum. Als alte Queen- und Freddie Mercury-Fans praktisch ein Muss.
Secret Garden im Emerson Spice
Von Freddies Geburtshaus führte uns der Weg abermals quer durch die Altstadt zum Secret Garden, einer romantischen und kühlen Oase im hitzigen Treiben der engen Gassen. War. Das. Schön. 😍
Wir waren zu dem Zeitpunkt tatsächlich schon ziemlich erschöpft. Die Hitze und die vielen Eindrücke hinterließen ihre Spuren. Das Emerson Spice Hotel ist ein typisches, sehr schönes Hotel, ebenfalls mit einer schönen Dachterrasse, die wir uns aber diesmal nicht anschauten.
Mtende Beach in der Kamikaze-Region
Wir wollten zum Sonnenuntergang am Mtende Beach sein. Auf dem Weg zurück zum Auto wollten wir aber noch das Sklaven-Denkmal besuchen. Leider haben wir das Denkmal in den verwinkelten Gassen auf Anhieb nicht gefunden – egal, beim nächsten Mal…
Bevor es auf die – unserer Meinung nach – landschaftlich schönste Strecke Zanzibars ging, durchquerten wir noch das wilde Treiben auf Stone Towns Straßen. Die größte Pappnase hatte großen Spaß am anarchischen Fahrstil der Zanzibaris. 😎
Selbst im letzten Winkel – Strom und eine Tankstelle
Obwohl wir insgesamt knapp 70km zum südlichsten Zipfel der Insel fuhren und unsere Strecke zwischendurch über etliche Kilometer durch nichts als fast unberührte Natur führte, staunten wir nicht schlecht, dass es entlang der „Hauptstraße“ Stromleitungen gab. Vollkommen surreal wirkte allerdings die nagelneue, verlassene Tankstelle mitten im Nirgendwo – crazy.
The Great Baobab
Kurz vor erreichen unseres Ziels, hielten wir in einem kleinen Dorf noch am „Great Baobab“, einem riesigen Affenbrotbaum, an den die Einheimischen eine Aussichtsplattform gebaut hatten. Die Plattform ist gratis zu besuchen, es steht aber eine kleine Spendenbox an der Treppe. Wir hielten es für selbstverständlich, einen kleinen Obolus zu entrichten und so ging Simone im Auto schnell ein paar Dollar holen. Ich sprach in der Zwischenzeit mit den herumsitzenden jugendlichen Anwohnern und sie lachten uns entweder aus, weil wir so dumm waren, freiwillig Geld in die Box zu stecken, oder sie freuten sich ein Loch in den Bauch, dass ihre Geschäftsidee funktioniert. 😂
Egal, es war lustig.
Kurze Zeit später waren wir dann am Mtende Beach. Viel dazu schreiben brauchen wir nicht, Bilder sagen mehr als tausend Worte.
Als die Sonne langsam unterging, machten wir uns auf den Rückweg ins Hotel. Auf dem Hinweg haben wir wieder eine Polizeikontrolle gesehen. Deshalb entschlossen, wir uns dazu, dass wir kurz vorher tauschen und Simone so weit fährt, wie sie mag. Wir wurden natürlich angehalten. Simone hatte aber alle Papiere, daher kein Bullen-Sponsoring.
Darajani Souk
Parkplatz
Maru Maru Hotel
mit schöner Dachterrasse und Pool
The Great Baobab
cooler Baum mit Aussichtsterrasse
Mtende Beach
Strand mit Bar auf der Klippe