Schafe
Isle of Skye - Tag 1
Man sieht sie auf Skye überall – Schafe. Auf der Straße, neben der Straße, im Garten und wenn du in ein Gebüsch guckst, glotzt dich garantiert ein Schaf an. Da ist es nicht weiter verwunderlich, dass wir an unserem ersten Morgen auf Skye vom Mähen einer Schafherde geweckt werden.
Duntulm Castle & The Skye Museum of Island Life
Ohne festes Ziel brechen wir nach einem Frühstück mit leckerer, von der Vermieterin selbstgemachten Marmelade, zu einer Erkundungstour auf. Schon nach wenigen hundert Metern halten wir an einer Telefonzelle an, die mitten im Nirgendwo steht. Faszinierend – und ein super Fotomotiv. Noch ein Stück weiter entdecken wir in der Ferne auf einem Felsen, hoch über dem Meer eine Ruine. Sieht spannend aus. Wird also erkundet. Wir parken an einem scheinbar verlassenen Cottage und gehen runter ans Meer und über einen steilen Weg linksrum hoch. Der Aufstieg ist leichter als gedacht. Dass es auch einen flachen Weg zur Ruine gibt, der über eine Wiese führt, entdecken wir erst, als wir bereits oben sind. 😄
Über die A855 fahren wir an der malerischen Küste weiter Richtung The Fairy Glen, eine märchenhafte Hügellandschaft, um die sich Legenden von Feen und Elfen ranken. Hier machen wir auch eine weitere Erfahrung, die für uns später – neben den Single Track Roads – als Synonym für Schottland und speziell für die Isle of Skye werden sollte: Das Wetter ist genauso launisch und mit Vorsicht zu genießen, wie die hübsche Pappnase, wenn sie hungrig ist. 😋
Zwischen Duntulm Castle und The Fairy Glen liegt direkt an der Küstenstraße das The Skye Museum of Island Life, ein Freilichtmuseum, welches das Leben der Inselbewohner von vor 100 Jahren zeigt. Der Eintritt von knapp 8€ pro Person erscheint uns für das Gebotene allerdings etwas teuer, so dass wir stattdessen auf der gegenüber liegenden Wiese noch kurz ein Schaf gestreichelt haben und dann weitergefahren sind.
The Fairy Glen
Als wir das Auto parken, haben wir noch bestes Wetter. Knapp 15 Minuten später ziehen dicke Wolken und Regen auf. Zu diesem Zeitpunkt ist die hübsche Pappnase schon auf den Castle Ewen, dem höchsten Felsen im Fairy Glen geklettert. Als die ersten Tropfen fallen, ist Drohnie schon in der Luft, um ein paar Fotos von der hübschen Pappnase auf der Spitze des Felsens zu schießen. Schnell werden die Wege so matschig, dass wir unsere Erkundung der Märchenlandschaft leider abbrechen müssen. Schade. 🙁
Nass und hungrig machen wir uns über die A78 auf den Weg nach Portree, um zu tanken und etwas zu essen. Im An Talla Mòr Eighteen Twenty, einem Restaurant/Pub in einer ehemaligen Kirche, essen wir eine Kleinigkeit, bevor wir uns wieder auf den Weg zu unserer urgemütlichen Bleibe nach Balmaqueen machen. Die Tage vergehen schnell auf Skye. Und das nicht nur, weil die Straßen meist schmal und ein zügiges vorankommen von entgegenkommenden Fahrzeugen zunichte gemacht wird.