Bei unserem letzten Besuch in der Bodega La Azul im Uco Valley sahen wir auf dem Heimweg in der Ferne auf einem kleinen Berg eine Statue, die der Christus Statue in Rio de Janeiro ähnelt. Natürlich wollten wir uns das näher anschauen.
Cristo rey del valle de Tupungato
Heute möchten wir nochma ins Uco Valley. Ohne festes Ziel – einfach ins Blaue fahren. VIELLEICHT treibt uns der Zufall ja noch einmal zur Bodega La Azul, wo wir dann EVENTUELL noch einmal eines (oder zwei, oder drei) dieser köstlichen HotDogs, Panchos what ever essen können. So am vorletzten Tag. Zum Abschied. 😋
Aber zunächst wollen wir zu dieser Christus-Statue, der Cristo rey del valle de Tupungato – liegt ja auf dem Weg. Die Aussicht von oben ist toll und es stehen ein paar Schautafeln herum, die etwas über die Statue, den Ort. und den erloschenen Vulkan berichten, auf den die Statue ausgerichtet ist.
Manzano Historico
Über die RN 89 werden wir magisch von den Anden angezogen. Kein Wunder, sie sind in der Region Mendoza allgegenwärtig. Wir kommen dem Fuß der Anden immer näher, die Gegend ist bis auf ein paar kliztzekleine Ortschaften mit wenigen Häiusern ziemlich verlassen und plötzlich befinden wir uns nach einer Linkskurve in Manzano Historico, in dem gerade offensichtlich der Bär steppt. Soviele Autos und Menschen haben wir zuletzt vor 120km in Mendoza gesehen. Wir reiben uns die Augen. Spielt uns die dünne Höhenluft einen Streich? 😄
Auf der Straße laufen spielende Kinder, ein Markt mit vielen Händlern befindet sich zur einen Seite der Straße, ein Park mit Gedenkstätte und Campinplatz auf der anderen Straßenseite. Dazwischen überall wuselnde Menschen, die im Wasser nach Abkühlung suchen.
Wir halten an und schlendern ein wenig umher, um die Situation einzuatmen. Wir finden heraus, dass die Gedenkstätte und dem sich darin befindlichen, großen Monument zu Ehren von San Martin angelegt wurde, der 1823 nach seiner Befreiungskampagne auf seinem Weg zurück nach Mendoza über einen nahegelegenen Pass zum letzten Mal die Anden überquerte. Wir fragen uns, ob dieser „San Martin“ irgendwas mit dem bei uns bekannten „Sankt Martin“ zu tun hat, denn auf dem Monument wird San Martin auf einem Pferd dargestellt, der sich einem scheinbar armen Mann tröstend widmet und dabei einen langen Mantel trägt – sehr ähnlich der uns bekannten Sankt Martins – Geschichte.
Die Ausgeh-Meile „Arístides Villanueva“
Wieder zurück in Mendoza wollen wir endlich mal auf die Ausgeh-Meile Arístides Villanueva, die sich nur unweit unserer Wohnung befindet und schon so oft durchquert haben. Uns gefallen die vielen Restaurants mit ihren Lichtern und Musik, mit der sie um die Gunst der Kunden heischen. Wir entscheiden uns für das Restaurant ZAPP. Im Nachhinein können wir sagen, dass es nicht die beste Wahl war. Aber es wirkte gut und die Auswhl der Speisen überzeugte uns. Egal, es war trotzdem schön die abendliche, entspannte Atmospäre zu genießen. Überall liefen junge Mädels rum. Auch nur alleine oder zu zweit. Etwas, was man sich zur gleichen Zeit im knapp 12500 Kilometer entfernten Deutschland nur schwer traut.