Washington D.C. -> Skyline Drive/Elkton
Washington D.C. - Tag 5
Frühstücken, Taschen packen, eine Widmung auf einem Bild hinterlassen, auschecken. Roadtrip-Alltag. Uns zieht es weiter. 4 Tage Stadtleben reichen langsam auch. Uns zieht es wieder aufs Land. Ins echte Amerika, wie wir finden. Zunächst wollen wir aber noch zwei Punkte abhaken…
Zunächst müssen wir natürlich noch das „Welcome to Washington“ – Zeichen fotografieren. Washington D.C. ist zwar kein Bundesstaat, es gehört aber auch zu keinem. Washington D.C. ist dem Kongress der USA direkt unterstellt. Aussergewöhnlich – und Grund genug, das Zeichen zu fotografieren.
Im Anschluss steuern wir das Jefferson Memorial an. Wir finden, es ist das Schönste der zahlreichen Gedenkstätten in Washington D.C.
Memo: Das Jefferson Memorial ist ein toller Platz, um das 4th of July – Feuerwerk zu schauen. Man hört zwar nichts von der Musik, dafür sieht man das Geschehen inklusive dem Weissen Haus, dem Washington Monument und das Feuerwerk auf einen Blick. Das Feuerwerk spiegelt sich zudem im Wasser vorm Jefferson Memorial – toll für Fotos.
Der Skyline Drive im Shenandoah National Park
Wir haben uns entschlossen, zum knapp 220 Kilometer entfernten Skyline Drive im Shenandoah National Park zu fahren. Der Skyline Drive führt knapp 170 Kilometer durch die Gipfel der Blue Ridge Mountains und bietet hinter jeder Kurve wundervolle Aussichten.
In Waynesboro gönnen wir uns bei Kline’s Dairy Bar aber zuerst einmal ein Eis. Dieses „Sommer“ können die hier nämlich ziemlich gut und bei Temperaturen von 38 Grad geht Eis ja immer. 😋
Wir fahren über die „Rockfish Gap Entrance Station“ auf den Skyline Drive. Die Straße schlängelt sich den Berg rauf und an fast jedem der zahlreichen Aussichtsplätze halten wir kurz und genießen die Sonnenstrahlen und Aussichten über die grünen Hügel Virginias. Knapp 2 Kilometer hinter dem Swift Run Overlook verlassen wir für heute den Skyline Drive den Berg hinab Richtung Elkton. Auf halber Strecke sehen wir ein sehr urig aussehendes Motel und beschließen die Nacht dort zu verbringen. Die beiden super-freundlichen Besitzer zeigen uns die beiden noch freien Zimmer und wir entscheiden uns für Zimmer 11, mit einer kleinen Terrasse in Südrichtung. Wir fragen die beiden, ob eine Pizzeria in der Nähe ist und sie empfehlen uns das „Elkton Goodfellas“ und die „Elkton Brewing Company“.
Die Elkton Brewing Company
Zum Glück hatte das Goodfellas geschlossen, so dass wir in der Brewing Company gelandet sind. Einen so dermaßen unvergesslichen Abend hätten wir im Goodfellas nicht erlebt.
Wir holen uns die Pizza im direkt an der Brewing Company stehenden Foodtruck mit Holzofen. Bisher war für uns die Pizza von „Juliana’s in New York City die beste Pizza, die wir je gegessen haben. Aber die Pizza aus diesem kleinen Foodtruck in einem Kaff im beschaulichen Virginia hat uns dermaßen die Schuhe ausgezogen, dass wir überlegen, ob die Elkton-Pizza nicht mindestens genauso gut ist! 😳🤠
Aber nicht nur wegen dieser Pizza bleibt uns der Abend wohl auf ewig in Erinnerung. Die Stimmung in der Brauerei war hervorragend. Die Live-Band machte ordentlich Stimmung Und das Bier war – laut der hübschesten Pappnase – auch sehr gut. Ein toller, uriger Abend unter Einheimischen – das ist das, was wir in den USA lieben.