Wieder zurück in Los Cabos
... genauer: In San José del Cabo
Das erste Ereignis des Tages war ein Zwangsstopp durch die Polizei, am Ortsausgang von La Paz.
… man hat uns angeblich angehalten, weil wir zu schnell über eine dieser für Mexiko typischen „Bumper“ auf der Straße gefahren sind. Die mexikanische Polizei sorgt sich jetzt also auch schon um den technischen Zustand unseres Leihwagens. 😅
Der Ober-Sheriff fragt, ob wir auf dem Weg zum Flughafen in Los Cabos sind und dass wir ihm jetzt auf die Polizeistation folgen müssen, um 200 Dollar Strafe zu zahlen.
Auf Deutsch übersetzt bedeutet das: „Wenn ihr es eilig habt und euren Flieger erreichen wollt, solltet ihr jetzt damit beginnen, mich mit einer Summe X dazu zu bewegen, dass ihr NICHT mit zur Wache kommen müsst.“ 😅
Nachdem wir uns aber schon vor ein paar Tagen in La Paz aus einer ähnlichen Situation herausdiskutiert haben, weil wir angeblich falsch/zu schnell/ohne nicht vorhandene Fußgänger zu beachten abgebogen sein sollen und zwar Pappnasen, aber nicht komplett verblödet sind, machen wir dem Polizisten klar, dass die Autos vor uns ebenso schnell über den „Bumper“ gefahren sind. Und nicht nur das: Wir zeigen nach hinten, auf den „Bumper“, wo die Autos im Moment auch schnell über den Verkehrsberuhigungs-Bumper fahren, nehmen unsere Action-Kamera in die Hand und erklären dem Ordnungshüter, dass wir diese Fahrzeuge filmen würden und mal nachfragenn würden, ob unsere Strafe gerechtfertigt ist.
Plötzlich kommt ein junger, sehr gut Englisch sprechender Polizist ans Auto, der hinten im Polizeiwagen saß und erklärte uns, wir sollen in Zukunft die Gesetze respektieren und meint, wir können jetzt fahren. Wir bedanken uns freundlich bei den beiden Polizisten und fahren weiter.
Natürlich respektieren wir die Regeln der Länder, die wir besuchen, aber einfach mit guter Bulle, böser Bulle – Spielchen abzocken zu lassen, muss ja auch nicht sein.
Atemberaubende Metall-Kunst
Etwa 70 Kilometer vor Cabo San Lucas sehen wir auf der Straße ein Schild mit einem Schwimmer in Piktogramm-Form. Wir finden das witzig, drehen um und fotografieren es. Wir halten zufälligerweise vor der Artejal Galería, die unglaublich tolle Kunst aus Metall anbietet. Wenn wir mal eine Ranch in Mexiko unser Eigen nennen, kommen wir garantiert noch mal her.
Ein Apartment mitten drin, statt nur dabei
Wir haben uns für die nächsten vier Tagen ein Apartment im Edificio uno gemietet, einem toll wirkenden Gebäude im Herzen von San José del Cabo, direkt am Plaza Mijares. Sehr sehr schön, sehr mexikanisch, sehr lebendig – also ziemlich unruhig. Mexiko ist halt nix für Pussies. 😄
Baja Brewing Company & AGAVE Kitchen
Wir bringen unsere Taschen ins Apartment, machen ein paar Fotos und ab geht’s ins Städtchen. Zuerst besuchen wir die Baja Brewing Company, trinken ein Bierchen und eine Limonada, befinden beides für nicht gut und ziehen zur Dachterrasse der gegenüberliegenden AGAVE Kitchen weiter. Hier gefällt es uns deutlich besser. Lecker Essen, gute Getränke und viel Sonne. Empfehlung. Dafür bekommt die Baja Brewing Company einen Pappnasen Sticker. Warum? Wissen wir selber nicht. Verdient hat sie es nicht. 😅
Live Mucke im Tacos NeNe
Wir sind gegen 18:30 Uhr zurück im Apartment und wollen den ereignisreichen Tag gemütlich ausklingen lassen, als gute Live Musik an unsere Ohren dringt. Uns zieht es wieder raus. Wir denken eigentlich, dass die Musik vom Marktplatz kommt, was aber offensichtlich ein Irrtum ist. Wir folgen der Musik und landen im Tacos NeNe. Ein toller Abend mit einer Familien-Live-Band, denen wohl gefällt, wie wir mitgehen, denn sie fragen woher wir kommen und widmen uns ihren nächsten Song. 😄
Wahnsinnig lecker sind übrigens die Tortas mit Beef in der Pappnasen-Spezialversion mit wenig Beef und viel Käse. Lecker! 😍