Seit dem 7. Februar sind wir wieder in Mexiko. Von all der anstrengenden Reiserei ein wenig erholen. 😅 Der Trip von Iguazu nach Cancun war ein wenig holprig und nervzehrend, aber der Reihe nach…
Unser Flieger von Iguazu nach Buenos Aires startet morgens um 3:30 Uhr, wir müssen unsere Hütte als schon gegen 1:30 Uhr nachts verlassen. Das Problem: ein kleines Regengebiet zieht seit dem frühen Abend über Iguazu und sorgt für wiederkehrende Stromausfälle. Eigentlich wäre das kein Thema, doch leider funktioniert das Schiebetor zu den Cabañas Rincon Santa Maria dann nicht mehr und es wäre extrem blöd, wenn das passiert, wenn wir zum Flieger müssen. 😅
Wir wissen bis heute nicht, ob wir die Cabañas Rincon Santa Maria weiterempfehlen würden, aber eines muss man dem Besitzer Manuel auf jeden Fall bestätigen: er ist sehr sehr freundlich und bemüht, es seinen Gästen an nichts fehlen zu lassen. Er ist für uns in der letzten Nacht extra zu uns gekommen, um uns im Falle eines Stromausfalls herauszulassen. Zum Glück, den just 5 Minuten, bevor wir losfahren wollten – BÄM – Stromausfall. 😅
Panama, Mexiko und eine nervige Zollbeamtin
Wir sind irgendwie froh, dass wir jetzt nur noch die Flüge Iguazu -> Buenos Aires -> Panama City -> Cancun hinter uns bringen zu müssen. Es klingt albern, aber entweder werden wir alt, oder dieses viele Reisen ist irgendwie anstrengend. 😅 Lustig war allerdings der Pilot bei der Landung in Panama. Durch die Lautsprecher-Anlage schallte kurz nach dem Aufsetzen ein „Welcome to Miami“. Jaja, das klingt jetzt hier nicht so witzig, aber zu dem Zeitpunkt ging ein lautes Lachen durch den Flieger.
In Cancun dauert zudem die Grenzkontrolle eine Ewigkeit, weil zu wenige Schalter besetzt sind, oder die Grenzbeamtinnen dauernd ins Hauptbüro rennen um irgendwas zu klären. Ätzend.
Als wäre all das nicht schon genug, hat man um die Reisetasche der hübschen Pappnase einen Kontroll-Wimpel gehangen. Wir gehen also zum Zoll und eine grantige Zollbeamtin durchsucht erst die Tasche, bevor sie über den Drohnenrucksack der größten Pappnase herfällt. Am Ende zahlen wir 20% Steuer (120 Euronen) für das Einführen unserer Drohne. Zum Glück haben wir einen geringeren Kaufpreis angegeben. Irgendwie fühlte es sich trotzdem nach Willkür an.
Die größte Pappnase war dementsprechend schlecht gelaunt und so geriet er fast auch noch mit der eigentlich sehr freundlichen und unschuldigen Mietwagen-Braut aneinander. Da wird bei der Rückgabe eine Entschuldigung fällig. ☺️
Unser Alltag im Moment
Wir haben uns via AirBnB ein Appartment in den El Parque Condominios genommen, welches wir im Gegensatz zu der kleinen Hütte in Iguazu wirklich nicht empfehlen würden. Es ist in die Jahre gekommen, abgewohnt und die Fotos bei AirBnB haben nicht viel mit der Realität zu tun, als wir den Besitzer (bzw. die zwischengeschaltete Verwaltung) auf einen Preisnachlass ansprechen, stellen sie sich stur und doof an. Na gut, dann wird’s halt eine „freundliche“ Bewertung geben, die den Zustand der Bude klarstellt.
Gut gefällt uns allerdings der kleine Pool auf dem Dach, mit Aussicht auf Playa del Carmen
Ansonsten lernen wir Playa del Carmen und seine vielen netten Restaurants kennen, wie zum Beispiel das La Perla Pixan Cuisine & La Carboneria, wo wir die Live-Übertragung des Super Bowl – Finales schauen, oder die Rooftop Bar auf dem Hotel The Fives Downtown Hotel & Residences, mit einer sehr schönen Aussicht aufs Meer und leckeren Burgern, richten uns Bank-Accounts in einer örtlichen Bank ein und genießen die Freiheit, einfach machen zu können, wonach uns gerade ist, während im Fernen Deutschland der komplette Irrsinn tobt – Gott sind wir froh, das alles hinter uns gelassen zu haben.
Isla Mujeres
Unsere Residentes rechnen sich langsam. Für die Fähre rüber nach Isla Mujeres zahlen wir nur 10 anstatt 30€. Die Isla Mujeres ist eh eine Reise wert. Schon das atemberaubend türkise Wasser sprengt alle Vorstellungen und ist MINDESTENS ebenbürtig mit dem Wasser von Valladero, Kuba.
In einer offiziell scheinbar nicht existierenden Strandbar trinken wir ein paar leckere Bierchen und Limonadas. Zumindest sollte nahe dem Black pearl in Google Maps eine Strandbar eingezeichnet sein ist sie aber nicht – zumindest nicht unsere. Egal, war trotzdem seeeeehr gechillt, dem Treiben auf dem Wasser zuzusehen und die Zeit zu genießen. Sehr spaßig war es auch, sich eine dieser typischen Golf-Karren zu leihen und über die Insel zu brettern. Für einmal rund um die Insel, inklusive zwei kurzer Stopps an Playa Garrafon, Playa Norte und einem längeren Stopp am unbedingt zu empfehlenden Naturpark Punta Sur brauchten wir 2,5 Std., was auch ein wenig dem Fahrstil der größten Pappnase geschuldet ist, der es selbst mit Golf-Karren nicht lassen kann, schnell zu fahren. Manchmal ist das nützlich und lustig, manchmal kann das auch Ärger geben – so wie bei unserer Heimfahrt nach Playa del Carmen, als uns ein Motorrad-Polizist wegen angeblich zu hoher Geschwindigkeit beim Überfahren einer Brücke (65 anstatt erlaubter 40km/h) anhielt und um 60€ erleichterte. Ihr kennt das Spiel vermutlich. Der Polizist versucht die Touristen einzuschüchtern, ruft eine astronomische Geldbuße auf, gibt sich dann aber doch mit weniger – natürlich in Bar vor Ort zahlbar – zufrieden. Er war allerdings sehr witzig und charmant, während er uns ausraubte. Immerhin. 😂
Park-Tipp: Geparkt haben wir auf dem Gelände von Tours Cancún Suaste, ganz nahe dem Fährterminal. Wir haben für den ganzen Tag nur 5€ gezahlt – absolut in Ordnung für einen bewachten Parkplatz, der auch erst um 22:00 Uhr schließt.
Food-/ & Bitcoin-Tipp: José & Heidi besuchen, die an ihren Food-Ständen Bitcoin akzeptieren. 😃 KLICK MICH!
Ein kleines, spiessiges Reihenhäuschen
Mittlerweile sind wir in ein kleines Häuschen in einer Gated Community gezogen – vorübergehend natürlich, denn noch sind wir nicht am Ziel angekommen und ein spiessiges Leben im Reihenhäuschen noch weit weg. Noch steht der Koffer immer reisebereit in der Nähe der Haustür.
Wir leben hier zusammen mit Mexikanern und nur wenigen Touristen um ein Gefühl für das richtige Leben in Mexiko zu erhalten – ein wenig zumindest. Die Gated Community war keine Absicht, das hat sich einfach ergeben. Und unser nächstes Ziel ist auch schon gebucht… 😃
Tours Cancún Suaste
Parkplatz
The Fives Downtown Hotel
Schönes Rooftop-Restaurant
Amate 38
Restaurant unter Bäumen