Theresa ist eine Kubanerin, die sich auf Kuba in einen für ein deutsches Unternehmen arbeitenden Mann verliebte und mit ihm zusammen nach Deutschland ging. Theresa war mit ihrer Nichte und ihrem Großneffen zu Besuch auf Kuba. Wir kamen mit ihnen ins Gespräch, wunderten uns über die Einstellung des Großneffen, der die C.-Gentherapie nicht so toll fand, es aber jederzeit wieder tun würde (🤪😳) und Theresa bot an, uns zu zeigen, wie man eine Mango auf die kubanische Art isst.
Sonne, Palmen, Strand, Karibik
... auf den großen Antillen
Zwischen unseren sehr schönen Ausflügen verbringen wir die Zeit natürlich mit Extrem-Relaxing. Ist ja auch wichtig und richtig. Weil: 1.) können wir das gut und 2.) [ironie] schont das die Umwelt. (CO₂ und so…) [/ironie] 😋
Natürlich haben wir unsere Lieblings-Strand-Location schnell gefunden. Zwei Liegen nahe der Strandbar und mit Schatten von nahegelegenen Bäumen.
Wir haben auch zwei deutsche Pärchen getroffen. Bei beiden Pärchen ist eine(r) ein Lehrer. Paar eins ist Andrea und Ronnie aus Cottbus. Paar zwei sind Victoria und Michael aus Kölle. Bei beiden Lehrern sind aktuelle Themen wie der grassierende Wahnsinn in D. ein schlechtes Thema. Aber die neue digitale Tafel – DIE war toll! Lehrer halt – gehirngewaschen und verblödet. 😄
Lustig ist „Machete“, einer der Hotel-Gärtner. Sein richtiger Name ist uns entfallen. Er verteilt am Strand frische Kokosnüsse, die er kurz zuvor von den Palmen geschnitten hat. Er ist sehr freundlich, auch wenn man das auf dem Foto nicht erkennt. Im Gegensatz zu Deutschland sind Männer mit Machete auf Kuba harmlos. 😅
Ach ja und dann ist da ja noch die kleine Gecko-/Leguan-/Whatever-Familie, die in einem Baumstumpf nahe unserer Lieblings-Strand-Location leben. Der Nachwuchs ist kleiner als ein kleiner Finger und sie scheinen ein weitgehend sicheres und unbeschwertes Leben am Strand neben all den Touristen führen zu können. 😊
Kuba!
Zigarren, Rum, Salsa, Fidel Castro, Hemingway und Autos aus der guten alten Zeit
Landung in Havanna am 14.7. um 19:05 Uhr Ortszeit. Nach dem üblichen Flughafen-Procedere und einer ersten, kleinen Havanna-Sightseeingtour durch den Busfahrer, erreichen wir unser Hotel, das Memories Jibacoa Resort gegen 22:00 Uhr nach geschmeidigen 22,5 Std. Anreise.
Noch am selben Abend bitten wir um ein Zimmertausch vom Erdgeschoss in die erste Etage. Eine gute Entscheidung, denn so bekommen wir am nächsten Tag ein ruhiges Zimmer (Nr. 2136) nahe des Strandes.
Das Hotel macht schon bei der Ankunft einen schönen Eindruck. Wie schön es wirklich ist, haben wir fünf Tage später zu schätzen gelernt, als wir einen Ausflug nach Varadero machten…
Unser Kuba Trip ist in zweierlei Hinsicht eine Zeitreise. Zum Einen ticken die Uhren in Kuba anders und zum Anderen ist der Trip ein Sprung in unsere Anfänge, weil wir seit langem mal wieder einen ganzen Urlaub in nur einem Hotel bleiben. Zunächst wollten wir uns einen Mietwagen nehmen und Kuba entdecken, allerdings machte uns unter anderem die schwierige Spritversorgung einen Strich durch die Rechnung. So beschränken wir uns auf ein paar Ausflüge mit den wunderschönen Oldtimern – weiß der Geier, wie lange es die Kubaner noch schaffen, die Prachtstücke zu erhalten.
Aber hey, so ein paar Tage am Strand, bei Temperaturen von über 30 Grad sind doch auch okay! 😄
Aeropuerto Internacional José Martí
Flughafen Havanna
Pappnasen mal wieder op Jöck
... wird ja auch Zeit. 😋
Freitag, 14. Juli 2023, 13:45 Uhr, Flughafen Frankfurt, Boeing 767-300 CONDOR, Flugnummer DE2184. UND: Unser 6 Jahre und 1-Monatiges Jubiläum! 😋
Gibt es also einen besseren Grund, sich nach endlosen 6 Wochen ENDLICH MAL WIEDER auf Reisen zu begeben? Nein!. Und WIE WICHTIG es ist, das Land zu verlassen, machte uns eine unschuldig wirkende, bibo-gelbe Mülltonne an der Sicherheitskontrolle deutlich. Nur in Deutschland gibt es vermutlich einen eigenen Paragrafen, der darauf hinweist, dass man seine Rechte an in die Tonne geworfene Gegenstände aufgibt. (Zumindest hält man es nur hier für nötig) 😆
Wäre mal alles so präzise geregelt, dann wären wir wenigstens nicht mit über einer Stunde Verspätung gestartet. Aber DAS darf man im besten D. aller Zeiten wohl nicht mehr erwarten.
Immerhin hatten wir beim Einsteigen ins Flugzeug das seltene Glück einer sperrangelweit geöffneten Cockpit-Tür. Das nutzte die hübscheste Pappnase natürlich sofort aus und sprang mit gezückter Kamera ins Cockpit.
Dafür – uns als Ausgleich für soviel Glück – gab es im viel zu kalten Flugzeug zunächst keine der sonst üblichen Decken. Na gut, so konnten wir uns schonmal an den sozialistischen Mangel, der uns in Kuba erwartete, gewöhnen. 😋
Zur Ehrenrettung der CONDOR muss man einer engagierten Stewardess zugute halten, dass sie uns aus der Business-Class zwei wärmende Decken besorgte.
Und dann war da noch…
... die Sache mit Roger Bittel.
Hallo Roger, hier unsere Antwort auf deine eMail…Wir kommen am Montag, den 22.5. morgens an und müssen leider schon am 27.5. zurückfliegen. Unser Hotel ist in der Zeit das “Diamonds Mapenzi Beach“. Wir können uns sehr gerne überall auf der Insel treffen – sie ist ja nicht so groß.Mach gerne einen Vorschlag!Beste Grüße, Simone und Dirk


Hallo Roger, wir können uns vorstellen, dass du vorsichtig bist, weil wir ja auch so fiese Mainstream-Journalisten sein könnten.Sind wir aber nicht. 😅
Anbei ein paar „Beweisfotos“.Würden uns freuen, wenn du Zeit, Drinks und ein paar Sansibar-Erfahrungen mit uns teilst.(Köln, Berlin, Stuttgart, Kassel)
Danke für die fotos..Unter uns.. ich fliege bald zurück nach europa.. ferien machen.. 😏Flug noch nicht klar..Ist sansibar „nur“ ferien.. oder schaut ihr euch auch um für plan b?
@Fotos: Wir haben ja schon geschrieben, warum wir die geschickt haben.
Wir „kennen“ dich ja von unzähligen Videos und ich sogar noch von „Cryptowelt“.
Jetzt kannst du dir ein bisschen ein Bild von uns machen.
@Ferien: Ferien in Europa? Verrückt. 😅 (Das wussten wir – du sagtest das kürzlich schon in einem Video)
@Plan B: Ja genau. Wir werden Europa definitiv verlassen. Dieser Trip dient nur dazu, sich ein Bild zu machen. Für Urlaub blieben wir länger.
Und wir kommen nur zu zweit. 😊
@Koffer: Klar, wir kommen dann mit zwei halbvollen, großen Taschen und packen unsere Klamotten für den Rückflug in eine Tasche – dann haben wir für dein Zeug eine komplette Tasche.
Okay, wir können auch was mitbringen.
Wir dürfen 20kg mitnehmen.Infos zum Projekt bleiben selbstverständlich vertraulich! 👍

Dankeschön, schauen wir uns jetzt an!Wir können dir sicher 10kg mitbringen. An Volumen müsste das ca. 40 x 40 x 40 cm sein, also die halbe Reisetasche.Bekommst du das so schnell noch geschickt?
In Deutschland ist Donnerstag ausgerechnet noch ein Feiertag. 😏
Guten Morgen Roger, hier die Adresse:
Maxine Mustermann
Musterstraße 1
0815 MusterdorfViele Grüße auf die Insel!PS: Mizizi ist grundsätzlich interessant.
Ach so: Wo ich die Drohnenaufnahmen im Video sehe: Du bist nicht zufällig mal mit Drohne eingereist?Ich würde nämlich gerne meine Drohne mitnehmen. Wenn ich allerdings lese, welche Vorschriften Tansania hat, lasse ich es lieber… 😅Sind die wirklich so streng?
wo kein kläger da ist auch kein richter..
musst dich einfach nicht erwischen lassen..
Typisch Afrika also. Danke!
👍🏻
wie lang ist die sporttasche? resp. was ist die max. länge was ihr mitnehmen könnt?
Haben wir oben schon geschrieben.
Ups.. sorry.. alles klar..
Hallo Roger, das Paket ist gerade angekommen.
supi.. danke fürs feedback..es scheint dass ihr glück im unglück habt.. resp. ich.. 😉hatte einen unfall.. und da werde ich wohl nicht so schnell in die schweiz fliegen..bin aktuell bisschen eingeschränkt mit der mobilität.. aber wird schon wieder..
Jow, die Stative sind ziemlich lang, aber sieht so aus, als ob es passt. (Geschätzt)Autsch.
Was ist passiert? 😳
klimzüge gemacht.. und stange hat nachgelassen.. bin auf den knien gelandet..
Da weiß man dann, woher der Spruch „Sport ist Mord“ stammt. 😅Wie stellst du dir die Übergabe der Studiolampen vor?
mmhh.. dachte dass ihr mich besuchen wolltet!?
oder ist das kein thema mehr?
Ursprünglich war ja der Plan, dass wir uns in einer gemütlichen Strandbar oder ähnliches treffen, ein paar Drinks schlürfen und über die bekloppten Zeiten und deine Erfahrungen in Sansibar/Tansania sprechen.
Aber wenn man bei dir auch schön sitzen kann, warum nicht? 😊In welchem Teil der Insel lebst du denn?
kizimkazi
und bin hier auch am strand.. und ist recht gemütlich.. also sonnenuntergang ohne wolken hat was..
Ach du scheisse, das ist ja ganz am anderen Ende der Insel! 😅
Wir nehmen uns wohl einen Mietwagen. Können ja dann absprechen, wann wir uns treffen.
taxi sind recht günstig..
also 90 min von norden zu süden..
Passt schon. Wir nehmen auf unseren Trips immer Mietwagen, so ist man flexibler.
Wie sind denn die Preise für ein Taxi vom Norden in den Süden?
gute frage.. ich denke so ca. 100’000 retour.. wenn du handelst.. natürlich werden sie viel mehr verlangen.. also ca. 40 – 60 dollar.. max
Okay danke, da würde sich für uns ja schon der Mietwagen rechnen. Den haben wir dann wenigstens den ganzen Tag.
hallo zusammen.. hoffe ihr seit gut angekommen..
willkommen in sansibar..
mmhh.. alles ok?
Hi Roger!
Ja, alles okay.
Mehr als das.
Es ist echt super hier. Wir haben uns für heute und morgen ein Auto geliehen.
Morgen wollen wir nach Stone Town, am Donnerstag wollen wir unseren (vorerst) letzten Tag hier im Hotel verbringen.
Wir schaffen es nicht bis zu dir. 😅
Wir würden deine Lampen hier an der Rezeption hinterlegen, okay?
dann lieber die dinger mit nach stone town..kannst dich bei rita melden.. und dann kannst du die dinger ihr abgeben.. @Ritaq40
ist das für euch so ok?
rita würde sich bei euch melden..
dachte dass ihr auch das projekt anschauen wollte.. aber es scheint ihr habt da schon das eine oder andere im blick.. umso besser. 😉
Weißt du Roger, wir wollten dich eigentlich nur auf ein paar Drinks einladen, weil wir dich sympathisch fanden.Lies bitte mal selbstkritisch den Chat.
Wie würdest du an unserer Stelle reagieren?Es gibt Menschen, die verwechseln Freundlichkeit scheinbar mit Dummheit.Du kannst dir „Dinger“ hier im Hotel holen.
ups.. was ist denn jetzt los?
mmh.. was soll ich dazu sagen?„Wir können uns sehr gerne überall auf der Insel treffen“..weiss nicht was los ist.. aber vielleicht ein schlechter tag.. wie auch immer.. danke für eure unterstützung.. und falls das zuviel ist die dinger in stone town abzugeben.. kein thema.. dann gebt mir das hotel an.. und ich werde das organisieren..DANKE und alles gute
Roger
Rita kann die Lampen und Stative ab morgen hier holen.
hotel name‘
Hallo Roger, wir haben Ritas und deinen Namen als Abholbevollmächtigte angegeben.
Zum Abholen wäre eine Kopie deines Passes also ganz gut.
danke.. ich müsste noch den namen des hotels wissen..
Habe ich dir schon geschrieben.Hast du unsere Nachrichten überhaupt gelesen, oder ging es von Anfang an nur darum, ein paar Packesel für deinen Kram zu finden?
Das war nämlich unser Gefühl.Wie auch immer mach‘s gut, du lebst auf einer geilen Insel!
falls das so ist.. habe ich es überlesen..
ich wäre euch sehr dankbar diesen unterton sein zu lassen..
ich hatte niemals den gedanken dass ihr nur wegen der lieferung kommen sollt..
das ist einfach eine annahme – die nicht stimmt..
und sowas geht mir ziemlich auf die nerven..
ihr habt keine ahnung was ich hier jeden tag an mails und andere nachrichten bearbeiten darf..
und dann solch eine anschuldigung.. das muss nicht sein..
bitte selber mal kurz darüber nachdenken.. und warum ist es so schwierig den namen nochmals anzugeben..
danke
Sansibar von oben
Impressionen zum Abschluss
Wir dachten im Vorfeld, die Farben des Wassers von Sansibar-Fotos sind geschönt – sie sind es nicht!
Kwaheri Zanzibar!
Goodbye Zanzibar
Wir waren nur kurz – viel zu kurz – auf Sansibar, aber wir haben jede Sekunde geliebt. Sansibar und besonders die Menschen haben uns in ihren Bann gezogen. Wir hoffen, es verschlägt uns mindestens noch einmal hierher. ♥️
Sansibar wollte uns scheinbar auch nicht gehen lassen. Der Rückflug verzögerte sich um 45 Minuten, weil zwei Sauerstoffmasken über den Sitzen herunterhingen. Wie passend. Der Deutsche liebt die Maske halt… 😋
So verpassten wir in Frankfurt auch glatt unseren ursprünglich geplanten Zug. Aber egal, es kommen ja laufend andere, schnelle, pünktliche Züge. Also irgendwo auf der Welt. Zum Beispiel in Japan. Nicht in Deutschland. Unser Alternativ-Zug schaffte es aus unerfindlichen Gründen natürlich auch nicht pünktlich nach Köln.
So kamen wir dann 30 Minuten verspätet in Köln an – bei einer regulären Fahrtzeit von 1:15 Minuten eine Glanzleistung. 😋 Konsequenterweise war natürlich auch unser Regional Express nicht pünktlich, es befanden sich Personen im Gleis. 😂
Endlich am Zielbahnhof angekommen, packten wir gerade die Reisetaschen ins Auto, als uns aus dem Off eine gebrochen deutsch sprechende Gestalt anquatschte. Wir hätten Glück, dass unser Auto nicht abgeschleppt worden wäre und überhaupt dürften wir dort nicht parken.
Und das, obwohl an der Stelle nichtmal ein Parkverbot galt!
Wir erklärten ihm dann schnell, dass er das Recht hat, die Fresse zu halten, weil wir uns in unserem Heimatland nicht erzählen lassen, wo wir unser Auto parken dürfen. Wenn ihm das nicht gefällt, könne er ja wieder in seine Heimat abhauen.
Willkommen zurück im besten Deutschland aller Zeiten. 😂
Heute ist unser letzter Tag auf Sansibar. 🥹
Nachdem wir das Auto weggebracht haben, werden wir es uns den ganzen Tag gute gehen lassen und die traumhafte Atmosphäre, die netten Menschen und das leckere Essen genießen.
Aus den Schuhen hat uns „Herr Hombo“ (oder so) gehauen. Er ist einer der Gärtner in der Anlage. Als wir auf dem Weg zum Frühstück am Strand waren und wir ihm wie immer ein freundliches „Habari za asubuhi“ (Guten Morgen auf Swahili) entgegenriefen, holte er einen selbstgebundenen Strauß dieser schönen roten Blumen, die überall in der Anlage wachsen, hervor und gibt ihn der hübschesten Pappnase – wie liebenswert.
Sponge Bob
Bei Ebbe liefen wir durchs ohnehin schon warme, flache Wasser und trafen circa 400m vom Strand entfernt einen Einheimischen, der seine Algenfarm besucht. Er erzählte uns, dass diese Algen vor allem in China sehr beliebt sind und einen guten Preis erzielen.
Auch zeigte er uns Sponge Bob in Real Life. 😄
Sonnenbrand galore
Wie kann man nur so Leichtsinnig sein? Immer wieder. Doof. Echt. Aber am Äquator geht das Ganze – zu unserer Entschuldigung – NOCH schneller.
Abendessen am Pool
Am Abend nahmen wir unser Abendessen ganz romantisch am Pool ein. Das Erlebnis wurde leider durch den schmerzenden Sonnenbrand (jede Bewegung tat weh) getrübt. Ausserdem hatten wir mehr oder weniger Schüttelfrost – die hübsche Pappnase weniger, die große Pappnase mehr. 😅
Egal, wir ließen uns die Stimmung nicht vermiesen und gingen auf ein paar Absacker-Drinks wie jeden Abend an die Pool-Bar.
Auch heute setzte sich Tito, ein 23-Jähriger Angestellter des Hotels zu uns, um ein bisschen zu quatschen. So erhielten wir ein wenig Einblick in sein Leben und seine Einstellung. Interessant! Das Corona-Blödemie-Thema hat er natürlich gecheckt und er bestätigte uns auch, dass eine Mehrheit in Tansania davon überzeugt ist, dass Präsident Magafuli ermordet wurde.
Dann blieb uns leider nur noch unser Ritual (wegen Ermangelung von Bildern verewigten wir uns unterm Schreibtisch) und die Koffer packen – am nächsten Morgen sollte es früh losgehen… 😔
Tagesprogramm-Zusammenfassung: Frühstück -> Stone Town -> Kamikaze-Region -> Mtende Beach -> Hotel.
Am Frühstück im Hotel führte trotz des straffen Programms kein Weg vorbei. Dazu war die Aussicht zu malerisch, das Essen zu gut und die Atmosphäre kaum zu übertreffen.
Nach circa 1-Stündiger Fahrt kamen wir in Stone Town an. Wir parkten am Darajani Souk, genau gegenüber des Stone Town Fischmarktes. Den wollten wir dann auch gleich durchqueren, um in die dahinterliegende Altstadt von Stone Town zu gelangen. Allerdings hat es unsere Nasen dermaßen aus den Schuhen gehauen, dass wir es nicht schafften, den Fischmarkt zu durchqueren. 😅
Unser erstes Ziel war das Zanzibar Coffee House mit seiner schönen Rooftop Terrasse und seinem angeblich so fantastischen Kaffee. Ich hatte ja insgeheim gehofft, die hübscheste Pappnase könnte hier einen Kaffee trinken, der selbst den Kaffee von unserem Hamburg Trip übertrifft. ALLERDINGS… hatte das Zanzibar Coffee House eine sehr ausgedehnte Mittagspause, so dass wir weiter durch die engen Gässchen schlenderten. Unnötig zu erwähnen, dass in den Gassen ein reges Treiben herrscht und unendlich viele Händler uns als potentielle Opfer ääh Kunden ansahen. 😅
Ein Hotel mit Bar und Pool auf dem Dach
Wir wollten aber weiterhin unbedingt auf eine der berühmten Dachterrassen mit Ausblick über Stone Town, daher steuerten wir das Maru Maru Hotel an. Wie immer war die Freundlichkeit der Menschen erschlagend. Uns wurde nicht einfach nur der Weg aufs Dach erklärt, nein wir wurden nach oben geführt. Ob man sich ein Trinkgeld erwartete, oder tatsächlich einfach nur freundlich war? Keine Ahnung, wir staunten auf jeden Fall nicht schlecht, auf dem Dach nicht nur eine Bar, sondern auch einen Pool zu entdecken.
Nach ein paar erfrischenden Drinks und die Aussicht genossen hatten, machten wir uns weiter auf dem Weg. In einer Ecke der Rooftop Bar erspähten wir ein kleines Waschbecken und wir wollten bei der Gelegenheit endlich klären, ob das Wasser auf der Südhalbkugel tatsächlich andersherum in den Abfluss läuft. Leider war das Ergebnis nicht eindeutig – deshalb müssen wir wohl nochmal nach Südafrika. 😋
Freddie Mercury!
Wir schlenderten weiter durch die schöne alte Festung mit Amphitheater, auf direktem Weg zu Freddie Mercurys Geburtshaus und Museum. Als alte Queen- und Freddie Mercury-Fans praktisch ein Muss.
Secret Garden im Emerson Spice
Von Freddies Geburtshaus führte uns der Weg abermals quer durch die Altstadt zum Secret Garden, einer romantischen und kühlen Oase im hitzigen Treiben der engen Gassen. War. Das. Schön. 😍
Wir waren zu dem Zeitpunkt tatsächlich schon ziemlich erschöpft. Die Hitze und die vielen Eindrücke hinterließen ihre Spuren. Das Emerson Spice Hotel ist ein typisches, sehr schönes Hotel, ebenfalls mit einer schönen Dachterrasse, die wir uns aber diesmal nicht anschauten.
Mtende Beach in der Kamikaze-Region
Wir wollten zum Sonnenuntergang am Mtende Beach sein. Auf dem Weg zurück zum Auto wollten wir aber noch das Sklaven-Denkmal besuchen. Leider haben wir das Denkmal in den verwinkelten Gassen auf Anhieb nicht gefunden – egal, beim nächsten Mal…
Bevor es auf die – unserer Meinung nach – landschaftlich schönste Strecke Zanzibars ging, durchquerten wir noch das wilde Treiben auf Stone Towns Straßen. Die größte Pappnase hatte großen Spaß am anarchischen Fahrstil der Zanzibaris. 😎
Selbst im letzten Winkel – Strom und eine Tankstelle
Obwohl wir insgesamt knapp 70km zum südlichsten Zipfel der Insel fuhren und unsere Strecke zwischendurch über etliche Kilometer durch nichts als fast unberührte Natur führte, staunten wir nicht schlecht, dass es entlang der „Hauptstraße“ Stromleitungen gab. Vollkommen surreal wirkte allerdings die nagelneue, verlassene Tankstelle mitten im Nirgendwo – crazy.
The Great Baobab
Kurz vor erreichen unseres Ziels, hielten wir in einem kleinen Dorf noch am „Great Baobab“, einem riesigen Affenbrotbaum, an den die Einheimischen eine Aussichtsplattform gebaut hatten. Die Plattform ist gratis zu besuchen, es steht aber eine kleine Spendenbox an der Treppe. Wir hielten es für selbstverständlich, einen kleinen Obolus zu entrichten und so ging Simone im Auto schnell ein paar Dollar holen. Ich sprach in der Zwischenzeit mit den herumsitzenden jugendlichen Anwohnern und sie lachten uns entweder aus, weil wir so dumm waren, freiwillig Geld in die Box zu stecken, oder sie freuten sich ein Loch in den Bauch, dass ihre Geschäftsidee funktioniert. 😂
Egal, es war lustig.
Kurze Zeit später waren wir dann am Mtende Beach. Viel dazu schreiben brauchen wir nicht, Bilder sagen mehr als tausend Worte.
Als die Sonne langsam unterging, machten wir uns auf den Rückweg ins Hotel. Auf dem Hinweg haben wir wieder eine Polizeikontrolle gesehen. Deshalb entschlossen, wir uns dazu, dass wir kurz vorher tauschen und Simone so weit fährt, wie sie mag. Wir wurden natürlich angehalten. Simone hatte aber alle Papiere, daher kein Bullen-Sponsoring.
Darajani Souk
Parkplatz
Maru Maru Hotel
mit schöner Dachterrasse und Pool
The Great Baobab
cooler Baum mit Aussichtsterrasse
Mtende Beach
Strand mit Bar auf der Klippe