Harr harr
PS: Fotos entstanden in Mar-A-Lago!
(Patriotenzeugs ✊🤠🇺🇸)
Harr harr
PS: Fotos entstanden in Mar-A-Lago!
(Patriotenzeugs ✊🤠🇺🇸)
Nachdem in Mexiko das geliebte iPhone (SE 1. Generation) unserer größten Pappnase in den ewigen Halbleiter-Himmel aufgestiegen ist, ist nach einer angemessenen Trauerzeit im Apple-Store Lincoln Road, Miami, ein neues Teammitglied dazu gestoßen. 😊
Key Biscane
Irgendwo hier wars
Am vorletzten Tag hatten wir bei der Rückkehr in unser Apartment eine Begegnung, die wir uns alle gerne gespart hätten. 😅
Die kleine Pappnase ging sofort ins Bad, die hübscheste Pappnase ins Schlafzimmer und die größte Pappnase wollte sich gerade etwas zu trinken aus dem Kühlschrank holen, als ein lauter Schrei aus dem Schlafzimmer drang.
Die größte Pappnase denkt sich: „Ach herrje, da wird ein Tierchen ins Schlafzimmer eingedrungen sein“, geht in Richtung des Schlafzimmers, sieht wie die kleine Pappnase neugierig die Badezimmertür öffnet, ins Schlafzimmer schaut, zusammenzuckt und ebenfalls kreischend wieder zurück ins Badezimmer stürmt.
„Na gut“, denkt sich die größte Pappnase, während er jetzt schon etwas neugieriger ist, „das scheint ein Spinnchen zu sein“ – anders lässt sich die überzogen panische Reaktion der Mädels jedenfalls nicht erklären.
Doch kurz bevor er ins Schlafzimmer schauen kann, kommt ihm „das Spinnchen“ im Flur entgegen.
Dieses „Spinnchen“ ist in Wahrheit ein tellergroßes Monstrum! 😳
Und wir reden hier von einem GROSSEN Teller!
Also mehr so eine Schale.
Wäre die hübscheste Pappnase nicht so laut gewesen, hätte man sicher das Tippeln der Füsschen auf den kalten Fliesen gehört. 😅
Die größte Pappnase bleibt trotz der Gefahr – im Angesicht des Todes – John Wayne – mässig cool und holt aus der Küche das Kehrblech und den Besen. 😎
Nach einem kurzen, aber heftigen Kampf Mann gegen Monster, hat die größte Pappnase das gigantische „Spinnchen“ auf das Kehrblech gezwungen, auf das es allerdings nicht so recht passen wollte, denn die langen, dürren Beinchen ragten links und rechts über das Kehrblech hinaus.
Während die heldenhafteste Pappnase das achtbeinige Monstrum mit dem Besen von oben auf dem Kehrblech fixiert, geht er Richtung Balkon, um den unerwünschten Eindringling dahin zu befördern, wo er herkam – in die Hölle.
Der Plan war, die Bestie vom Kehrblech zu schubsen und sie mit einem geschmeidigen Wisch durch die Spalte zwischen Balkonboden und Glasbrüstung drei Meter in die Tiefe zu befördern.
Nur: Offensichtlich hatte das Vieh vom Kaliber eines Endgegners andere Pläne. Beim ersten Wisch passte das Monstrum noch nicht durch die Spalte und kam wieder auf die Revierverteidiger-Pappnase zugelaufen. Die Pappnase schätzte kurz die Gefahr ein, in der sie sich befand, nahm den Besen in beide Hände und feuerte das widerspenstige Ungeheuer mit einem Schwung, dem Tiger Woods zu Ehren gereicht hat, nicht nur durch die Glasbrüstungs-Spalte, sondern auch gegen einen ca. 8 Meter entfernt stehenden Baum – zumindest klang es so, als der harte Körper der Spinne dagegen klatschte.
Wir haben hier natürlich auch Armut gesehen.
Menschen, die in Wellblech-Hütten leben, während ein paar Meter weiter weitgereiste Touristen in klimatisierten PKW die Straße auf dem Weg zu den Sehenswürdigkeiten, oder zur nächsten coolen Bar entlangrauschen.
Wir haben unter anderem eine Frau gesehen, die ihre Habseligkeiten auf einem Fahrrad transportierte – an der Hand ein kleines Mädchen.
Wenn man sowas sieht, wird man demütig.
Wir Können uns wohl nur schwer vorstellen, was diese Menschen fühlen, wenn sie uns – im Vergleich unermesslich Wohlhabend, vollgefressen und gierig, das 800€ iPhone geringschätzend in der Tasche, nach dem nächsten Highlight ihre Straßen entlang schlendern sehen.
Wir haben in den letzten Tagen allergrößten Respekt für die Mexikaner empfunden.
Wir haben hier niemanden betteln sehen. Nie.
Sie stehen vor den nach allen Seiten offenen Restaurants und spielen Mariachi-Musik, bevor sie mit dem Hut um eine kleine Anerkennung bitten.
Oder sie flechten Armbänder und bieten sie an. Und wir haben sie immer fröhlich und freundlich wahrgenommen.
Wir mögen die Mexikaner, die wir treffen durften. ♥️
Uns bleiben noch zwei Tage in diesem Land.
Uns wird die Abreise schwerfallen. Und wir können kaum erwarten, irgendwann das „echte“ Mexiko kennenzulernen.
Nicht nur, dass der größten Pappnase, während wir uns unter der Sonne Mexikos rumtreiben, in der Heimat der Keller weggeschwommen ist – nein die dafür verantwortlichen Unwetter tragen auch noch seine Vornamen. 😅