Mit einem Uber geht es vom „Sol y Luna“ nach Buenos Aires. Das erste Aha-Erlebnis ist ein großes Schild mit deutscher(!!) Aufschrift: „Qualität und Design, Bremen“, dazu das Bild eines Ring-Maulschlüssels. 😳
Unser AirBnB liegt im Stadtteil Palermo. Palermo ist eines der schönen Stadtteile von Buenos Aires und davon gibt es einige, denn man sieht an allen Ecken und Enden, dass Argentinien mal eines der reichsten Länder der Welt war. Überall stehen mehr oder weniger gut erhaltene, mondäne und todschicke Stadthäuser in mit vielen Bäumen gesäumten Straßen.
Apropos „Straßen: Das Zurechtfinden in der Stadt ist sehr einfach, da die Straßen im Schachbrettmuster angelegt sind. Ein nettes Detail, welches der hübschen Pappnase auffällt: Die Straßen sind abwechselnd meist Einbahnstraßen mit Fahrtrichtung in die eine Richtung, im nächsten Block in die andere Richtung.
Weniger Übersichtlich gestaltet sich das Organisieren einer dieser blauen Subo-Karten, die man aufladen und in Bus und U-Bahn nutzen kann. Denn aufladen kann man die Karten in vielen Kiosken, die Karten selber bekommt man scheinbar nur am Schalter in den U-Bahn-Stationen. Achtung: Man btaucht dafür – Stand 2025 – Bargeld.
Ein kleines Glas Nutella kostet hier aktuell übrigens umgerechnet knapp 9,00€. 😳
Fun-Fact: Wie in New York, kann man an den Drehkreuzen am Eingang zur U-Bahn auch per Auflegen direkt mit der Kreditkarte oder Debitkarte zahlen, iim Bus geht das dummerweise NICHT! 🤪
Das Busfahrern kann übrigens ein Erlebnis sein. Wir haben abends, auf dem Weg vom sehr beeindruckenden Fußballstadion des River Plate, wo wir mit Aussicht ins Stadion im schicken Restaurant ein paar Drinks hatten, einen jungen Busfahrer erwischt, der nicht nur frei jeglicher Emotion war, sondern auch einen hervorragenden Rennfahrer abgegeben hätte. Sicherheitsabstände und Geschwindigkeitsbegrenzungen kannte er nicht – sehr geil. 😅
Aber wir schweifen ab…
Nachdem wir unser Zuhause für die nächsten 6 Tage bezogen haben, zieht uns der Hunger ins Café Registrado, einem sehr coolen, stylischen Café, indem es wohl sehr leckeren Kaffee gibt, nur hat die hübscheste Pappnase ausgerechnet heute lieber ein Bier zum Frühstück. 😅
Unser nächstes Ziel ist eine unfassbar sehenswerte Buchhandlung im ehemaligen El Ateneo Grand Splendid, ein Must-See, wenn man in Buenos Aires ist – nicht nur wegen der Auswahl an Nazi-Büchern. 😅
Auf dem Weg zum Fußball-Stadion machen wir Halt an der Floralis Genérica und nehmen im schicken Restaurant New Jonathan, im sehr noblen Stadtteil Belgrano, direkt am Stadion ein paar erfrischende Drinks, denn die Temperatur von 27 Grad und bis jetzt schon gelaufenen 14 Kilometer fordern ihren Tribut. 😅
Eine wilde Busfahrt und schlussendlich 18,5 Kilometer später, erlauben wir uns auf der Dachterrasse im unserer Wohnung nahegelegenen Restaurant Urbano Cocina Americana ein paar ebenso göttliche wie kalorienreiche Burger und Cheese Fries. (Sorry fürs Denglish)
Smart-Klopfen: Mexiko und Argentinien gehören mir! 😁