Horror am Nopalitus
Sipalitos Laguna Club - Episode 2
Wir sind mit unserem Freund Luis auf dem Weg zum Sipalitos Laguna Club an der Nopalitus Lagune, als plötzlich…
Die Auflösung…
So ist das halt im mexikanischen Urwald, man kann auch schonmal dem ein- oder anderen Tierchen begegnen. Immerhin ist es diesmal NICHT in unserem Apartment. und glücklicherweise auch keine Riesenkrabbenspinne. 😅 Es handelt sich diesmal „nur“ um eine vergleichsweise kleine Schwarzrote Vogelspinne der Gattung Tliltocatl vagans. Unser Exemplar hatte wohl die Maximalgröße von 16-17 Zentimetern (die große Pappnase hat’s an seiner Hand abgeschätzt), während die Riesenkrabbenspinne von damals gute 30 Zentimeter maß und ihre Beine noch über das Kehrblech hinausreichten.
Wie auch immer, die hübsche Pappnase hat sich vom Schrecken ziemlich schnell erholt (auch wenn sie bis zum Parkplatz ihre Autoscheibe oben ließ 😅) und der Rest des Tages im Beach Club verlief seeeeehr entspannt, aber dazu folgt ein eigener Post…
Ricardos Gratistipp aus der Urwaldküche:
Wißt ihr, wie man die am besten zubereitet, damit man beim Essen nicht diese fiesen Härchen im Mund hat? Einfach dick in Lehm oder Matsch einpacken und ins Feuer legen. Wenn der Lehmmantel durchgetrocknet ist und Risse bekommt, aus dem Feuer nehmen und auseinander brechen. Die ganzen Härchen bleiben im getrockneten Matsch hängen und die Vogelspinne ist lecker dampfgegart.
Wurde mir mal genau so angeboten. Hab es natürlich mit großem Genuß sofort abgelehnt.
Alternativ kann man die Spinne auch direkt im Feuer rösten. Die verbrennenden Haare stinken aber und die gegrillten Beine werden schnell zäh und trocken