Indien!
😃
Indien. Wir haben es tatsächlich geschafft. Zunächst gibt es am Flughafen Doha ein paar Schreckminuten, weil wir kein Weiterflug-Ticket hatten und unsere ausgedruckten eVisa wohl nicht reichen. Wir mussten uns also nochmal in die extremst gruselige und vermutlich am Schlechtesten funktionierende Webseite des Universums einloggen und dort unseren „Granted“-Status belegen.
Aber hey, immerhin fliegen wir zum ersten Mal in unserem Leben in der Business Class. 😎 *hier ein „ka-tsching“ denken*
Und wir müssen sagen, das könnten wir glatt nochmal machen. Man wird überall priorisiert und in der inkludierten Flughafen-Lounge abzuhängen, ist jetzt auch nicht gerade schlimm. 😄 Wie auch immer: wir haben im Flieger hervorragend gesessen, die große Pappnase hat es endlich mal geschafft, im Flugzeug mehr als 30 Minuten zu schlafen und der Service in der Business Class lässt einen Flug sehr angenehm werden.
Delhi, Indien
Bei der Immigration am Indira Gandhi International Airport ist es dann mit der Priority plötzlich vorbei – irgendwie zumindest. Denn wir haben zwar auch dort eine seeeeehr kurze Schlange (3-5 Personen vor uns), aber wir geraten an den langsamsten und muffeligsten Immigration Officer aller Zeiten. 😅
Als wir den Vogel hinter uns gebracht haben, besorgen wir uns an einem Counter in der Flughafen-Halle ein Taxi. Den Preis haben wir von Anfangs knapp 2000 Rupien auf die Hälfte heruntergehandelt – umgerechnet ca. 9€.
Die Fahrt ins Hotel, dem nahe dem Flughafen gelegenen Four Points by Sheraton war kurz aber spannend und gibt uns schon einen Vorgeschmack darauf, was wir auf dieser Reise erleben könnten. Nur kurz: die Hupe ist des Inders bester Freund, und die Streifen auf der Straße haben keinerlei Bedeutung. So wird eine an sich zweispurige Straße – mit Hilfe der Hupe – gerne auch mal drei- oder vierspurig. 😅
Hotel Four Points by Sheraton
Der erste Eindruck vom Four Points by Sheraton ist überraschend gut. Wir haben insgeheim mit viel Schlimmerem gerechnet. Da wir nicht reserviert haben, ist natürlich auch nicht gleich ein Zimmer frei – schon gar nicht gegen 6:30 Uhr am Morgen. Also frühstücken wir erstmal und hängen hundemüde im Hotel ab, bis gegen 10 Uhr ein Zimmer frei wird. Zimmer sehr schön. Betten auch. Erstmal pennen. Aaaaaber…
…leider stimmen Vorurteile manchmal einfach und Schubladendenken ist doch nicht ganz verkehrt. Indien/der Inder ist laut. Er spricht zwar leise, aber alles andere macht er laut. Autofahren zum Beispiel, oder Türen schließen. Selbst in guten Hotels wie dem Four Points by Sheraton macht er das.
Und so begab es sich, dass die große Pappnase, die gerne schlafen wollte, dann auch dreimal die Türe laut geschlossen hat. Nur hat die große Pappnase wohl nicht die indische Bauweise bedacht, denn die Türe hat sich samt Türrahmen so weit nach außen verschoben, dass der Putz von der Wand fiel und Risse im Mauerwerk zu sehen waren. 😅
So baten wir um ein neues, leiseres (und nicht so kaputtes 😆) Zimmer. Die sehr freundlichen Damen und Herren von der Rezeption entschuldigten sich bei uns und wir zogen um.
PS: Krass, wir sind in Indien! 😃
Das Hotel Four Points by Sheraton können wir - zumindest im Moment - mit bestem Gewissen empfehlen.
Das Personal ist sehr sehr freundlich, extrem aufmerksam, das Essen prima und die Zimmer schön.
Ausserdem empfinden wir das Preis-/Leistungsverhältnis als extrem gut.