Kathmandu, Nepal 🥳
Liebe auf den ersten Blick.
Manchmal passt es einfach, die Funken sprühen, es knistert und plötzlich ist alles, was vorher schwierig war, gaaaanz einfach. Ich schreibe hier nicht über die hübsche Pappnase, sondern über Kathmandu.
Schon der Anflug auf Kathmandu ist vielversprechend – vor allem wenn man gerade aus Indien kommt. Die Häuser sind nicht hoch und stehen nicht so eng beieinander. Überall kleine Berge, die die Einheimischen mit „Hügel“ bezeichnen. Gut, kann man verstehen, ist halt alles relativ. Für Eifeler wären diese „Hügel“ schon Berge. So nahe am Himalaya, sind es halt gerade noch Hügel. 😅
Der Flughafen Kathmandu wirkt irgendwie urig und verträumt. Es riecht nach Abenteuer, nach Aussergewöhnlichem. Überall diese kleinen Propellermaschinen, die die Menschen weitertransportieren. In die Berge – in die Echten – dorthin, wo Flughäfen zu klein, die Rollbahnen zu kurz und die Windbedingungen zu schwierig für die großen Flugzeuge sind.
Als unsere Maschine zum Stehen kommt, parkt neben uns ein Flugzeug mit der Aufschrift „Himalaya“. Nur ein Wort, aber es spielt sich ein Kopfkino ab, das für ein abendfüllendes Programm reichen würde. Geil. 😃
Das freundlichste Land der Welt – mindestens.
Man kennt es – du landest irgendwo auf der Welt und so ziemlich der erste Kontakt mit Einheimischen findet bei der Immigration mit einem Officer oder Officerin (gibt es das Wort überhaupt? 😅) statt. Es läuft immer ähnlich: man tritt gut gelaunt und freundlich an den Schalter des Officers (oder der Officerin), schleudert ihm oder ihr ein gut gelauntes „Hallo“ in Landessprache entgegen und…
erntet maximal ein grummeliges „Hallo“, direkt gefolgt von einem „die Pässe bitte“. Was machen solche Muffelköppe für einen Eindruck auf die Besucher eines Landes?
So. Und jetzt kommt Kathmandu um die Ecke und pulverisiert dieses Klischee. Nicht nur das: es pulverisiert und pisst im Anschluss auf die Asche. 😅 Entschuldige die blumige Ausdrucksweise, aber es trifft’s halt.
Wir sind noch nie, wirklich noch niemals, derart freundlich empfangen worden. Unser Office plaudert sogar und macht Scherze. Man hat wirklich das Gefühl willkommen zu sein. Krass. Und verwirrend. 😳 Wir sehen uns sofort nachdem wir die Immigration durchlaufen haben, erstaunt an und fragen uns: „Was war denn bitteschön DAS???“.
Das war’s aber noch nicht. Denn am neuerdings obligatorischen, weiteren Security Check (weiß eigentlich jemand, wofür das sein soll? Man verlässt die sensiblen Bereiche doch jetzt. 😳), sind die Menschen auch so wahnsinnig freundlich und entspannt. Fast schon unheimlich. 😳
Kurz vor dem Ausgang des Flughafens, entdecken wir einen Schalter mit der Aufschrift: „Yeti Money Exchange“. 😂 Wir machen ein Pappnasen-Foto. Das muss festgehalten werden. Genau unser Humor.
Am Schalter daneben nehmen wir uns für umgerechnet 6€ ein Taxi zum Hotel, dem Holiday Inn Express. So fahren wir zu viert in Richtung Hotel. Moment – zu viert? 😳
Jip. Wir Pappnasen, der Fahrer und ein Guide, den wir mitgenommen haben, damit er uns mal ein paar Vorschläge macht und Preise nennt. Die Fahr zum Hotel dauert nur 10 Minuten. Einchecken – auch wieder super-freundlich – und hoch aufs Zimmer. 5 Stock. Zimmer 8. Erster Eindruck: MEGA! Tolle Aussicht, das Bett direkt am großen Fenster. Wir fühlen uns sofort wohl. Zum Absacken nehmen wir noch ein paar Drinks auf der Rooftop Bar.
Nepal macht es uns sehr sehr leicht, es zu mögen. 😊
MEMO: In der Haupthalle im Flughafen Kathmandu, zuerst zu den "Visa on arrival" - Automaten, die Daten angeben, dann auf der linken Seite die Visa-Gebühr bezahlen (in unserem Fall 60 Dollar für 15 Tage) und weiter geht's zu den freundlichen Officers.