New York City
Tag 2
Wie beginnt man einen Tag in New York möglichst stilecht? Rrrrröchtöch, mit einem Bagel. Am besten in einem der vielen kleinen Cafes. In unserem Fall war es das „Pick A Bagel“ – sehr sehr sehr empfehlenswert! Frisch gestärkt machen wir uns auf den Weg zu einem Fahrradverleih in der West 55th Street und „stolpern“ an der Ecke zur 6th Street über die LOVE – Skulptur des amerikanischen Künstlers Robert Indiana. Es folgten die unvermeintlichen Touri-Fotos. 😄
Nur wenige Meter weiter leihen wir uns dann drei Fahrräder, um den Central Park zu erkunden. Ist es nicht komplett irre, mit dem Fahrrad durch New York zu fahren? Nein. Wir können gar nicht glauben, wie unglaublich rücksichtsvoll die PKW-Fahrer trotz des dichten Verkehrs sind. Fahradfahren in New York? Unserer Meinung nach ein klares: Ja!
Nach der Rückgabe der Räder machen wir uns auf den Weg zum „Top of the Rock“, der Aussichtsplattform auf dem Rockefeller Center. Zunächst müssen wir natürlich erst beim nahegelegenen, legendären Geschäft von Tiffany & Co. vorbei. Frauen… 😅
Leider bekommen wir keine einfachen Tickets für die Aussichtsplattform des Rockefeller Centers. Also nehmen wir an einer geführten Tour durchs und um das Rockefeller Center mit. Etwas teuer, aber durchaus ein launiges Unterfangen. Vermutlich hätten wir sonst nie erfahren, dass die nahegelegene „St. Patrick’s Cathedral“ ein Abklatsch des Kölner Doms ist – wenn auch etwas kleiner. Wenn man es weiß, ist die Ähnlichkeit durchaus erkennbar.
Weiter gehts mit einem Hop on Hop off – Bus. Wir entscheiden uns für die Downtown Tour, die uns auch vorbei am berühmten „Flat Iron Building“ führt.
Die Zeit verfliegt in rasendem Tempo. Wir laufen im Durchschnitt 12 Kilometer täglich. In New York sollten die Tage mindestens 48 Stunden haben, um alle Sehenswürdigkeiten in einem Jahr schaffen zu können. Was für eine atemberaubende, lebendige Stadt! 😅
Am späten Nachmittag wechseln wir das Hotel. Es geht vom Times Square zum knapp 4 Meilen entfernten „Hilton Millenium Downtown“ im Financial District, direkt gegenüber des One World Trade Centers, am Ground Zero. Zunächst bekommen wir ein Zimmer mit Blick auf den Oculus und dem One World Trade Center. Eigentlich ist das einer der beeindruckensten Aussichten, die man in New York wohl haben kann, deshalb hat man uns vermutlich auch für total verrückt gehalten, als wir darum bitten, lieber ein Zimmer mit Blick in genau die entgegengestzte Richtung zu bekommen. 😅 Der Grund ist ganz einfach: So haben wir den Blick auf die Brooklyn Bridge, eine Brücke, die für die beiden großen Pappnasen eine ganz besondere Brücke werden sollte…
Als wir das Zimmer gewechselt haben, zieht es uns wieder raus, auf die Straßen New Yorks. Wir essen in einem sehr schönen, kleinen Pub/Restaurant/What ever mit toller Aussicht auf die Wall Street, schlendern vorbei an der „Trinity Church“ unter der in einem unserer Lieblingsfilme, dem Film „Das Vermächtnis der Tempelritter“ ein gewaltiger Schatz liegt, zum Whitehall Terminal, von wo aus wir rüber nach Staten Island und sofort wieder zurück fahren – nur um der Freiheitsstatue möglichst nahe zu kommen. 😅
Ziemlich erschöpft und mit dicken Füßen laufen wir über den südlichen Teil des Broadways, auf dem „Canyon of Heroes“ in dessen Boden die Daten der berühmten Paraden eingelassen wurden. Jeder kennt die Bilder von den Konfetti-Paraden, zum Beispiel für die Besatzung der Apollo 11 Mission. Am Hotel angekommen, wollen wir uns noch eine Pizza holen, müssen aber feststellen, dass die Stadt, die angeblich niemals schläft, zumindest im Financial District doch ganz schön verpennt ist, denn wir bekommen rund um unser Hotel nirgendwo mehr etwas zu essen. 😳
LOVE Sign
Standort bis 2019
Top of the Rock
Aussichtsplattform Rockefeller Center
St. Patrick's Cathedral
Kölner Dom - Wannabe
Oculus
Mehr als nur ein Bahnhof
Whitehall Terminal
Fähre nach Staten Island